Riding in the Moonlight: Tipps für Nachtfahrten

Rides in der Nacht können ein grandioses Erlebnis sein – oder die Hölle, besonders bei schlechten Straßenverhältnissen. Ein paar Tipps machen euch die Nachtfahrt jedoch deutlich angenehmer.

Beim Thema Fahren in der Nacht scheiden sich die Biker-Geister – während viele von euch den gegen null tendierenden Verkehr und die Ruhe in nächtlicher Stunde schätzen, halten andere die schlechte Sicht und erhöhte Unfallgefahr dagegen. Ein paar grundsätzliche Sachen sollten jedoch helfen, Zweiflern ein besseres Gefühl für Nachtfahrten auf dem Motorrad zu geben.

Der wichtigste Aspekt ist natürlich die Sicht – und diese kann besonders bei schlecht beleuchteten Landstraßen zum echten Problem werden. Am schönsten ist es, bei klarem Himmel und vollem Mondschein zu fahren, denn dieser sorgt schon mal für Extra-Beleuchtung. Achtet zudem darauf, dass eure Scheinwerfer sauber sind und investiert in gute Lampen, die unbedingt korrekt eingestellt sein sollten.

Entgegenkommende PKWs mit Fernlicht sind häufig ein Problem, da sie extrem blenden und für einen Moment unsere Sicht fast völlig auslöschen – gefährlich, besonders auf unbekannten Routen. Konzentriert euch in diesem Fall auf den Mittelstreifen und folgt ihm bei angepasster Geschwindigkeit – schaut auf keinen Fall direkt in die Scheinwerfer des Gegenverkehrs. Bei problematischen Sichtverhältnissen kann es ungeübten Fahrern auch helfen, etappenweise einem anderen Fahrzeug zu folgen, zum Beispiel einem LKW.

Falls ihr noch nicht soviel Erfahrung sammeln konntet, sucht euch für die ersten Nachtfahrten am besten einen richtig schönen Tag aus und checkt vorher die Wetterverhältnisse, um diesen Cruise zu einem tollen Erlebnis zu machen. Hilfreich ist auch, bekannte Strecken zu wählen – so wisst ihr von vornherein, wie ihr mit eurem Motorrad die Kurven nehmen müsst und gewinnt so zusätzliche Sicherheit.

Mittelmeer-Feeling im Hotel Savoy Palace am Gardasee

Im Hotel Savoy Palace in der Region Trentino lässt sich Mittelmeer-Urlaub perfekt mit einem Motorradtrip verbinden.

Es darf auch mal mediterranes Flair statt rustikalem Charme sein? In diesem Fall seid ihr im Hotel Savoy Palace richtig aufgehoben. Das luxuriöse Vier-Sterne-Haus liegt unmittelbar am wunderschönen Gardasee und hat von einer weitläufigen Gartenanlage bis hin zum riesigen Swimmingpool auf den ersten Blick alles zu bieten, was man von einem Hotel in südlichen Gefilden so erwartet.

Auf den zweiten Blick kommen allerdings auch wir Biker auf unsere Kosten, denn das Hotel Savoy Palace ist ausdrücklich auf Motorradurlauber eingestellt. Nicht nur, dass sich der Ort Riva del Garda bestens als Startpunkt für Touren durch die landschaftlich traumhafte Region Trentino mit seinen kurvenreichen Pässen und Tälern eignet, das Haus selbst bietet auch eine Menge Annehmlichkeiten: videoüberwachte Tiefgarage, Waschmöglichkeiten und Trockenraum für Bikerkleidung und umfangreiches Kartenmaterial sind vorhanden.

Unser Tipp: Erkundet mit dem Bike in aller Ruhe die nähere Umgebung und lasst euch von den malerischen Örtchen und Wäldern und den ruhigen Straßen berieseln. Besonders gemächliche Fahrer kommen in der entspannten Region voll auf ihre Kosten. Wer das Bike einmal stehen lassen möchte, wird sich allerdings auch kaum langweilen: Der nur etwa 150 Meter entfernte Strand vom Gardasee und die historische Altstadt von Riva laden besonders bei schönem Wetter ein. Auch Surfern und Seglern bietet der Gardasee perfekte Bedingungen.

Weitere Infos findet ihr unter http://www.hotelsavoypalace-lagodigarda.it/

Idylle im Hotel Sonnegg am Großglockner

Wie in unseren Reisetipps zur Großglockner-Hochalpenstraße beschrieben, ist man hier auf Biker eingerichtet – das gilt natürlich auch für die zahlreichen Hotels in der Region. Näher empfehlen wollen wir euch das Hotel Sonnegg in Saalbach.

Als passionierter Motorradfahrer ist der Gastgeber des Hauses komplett auf Biker eingestellt und hat an alles gedacht: Motorradgarage, Schrauberecke und Waschplatz mit Dampfstrahler erleichtern euch den Aufenthalt. Für Anfänger und Nicht-Ortskundige kann es hilfreich sein, sich einer geführten Tour zum Sonnenaufgang auf den Großglockner anzuschließen, doch auch weitere Routen-Tipps bekommt ihr hier zahlreich. Mitunter lohnt sich auch eins der speziellen Angebote für Biker, die Mautkarten und geführte Touren gleich mit einschließen.

Sowieso bietet sich das Hotel Sonnegg als Ausgangspunkt für tolle Touren an: Düst über den Großglockner nach Kärnten, besucht das schöne Zell am See oder begebt euch auch auf eine 300-Kilometer-Route über die Postalmstraße: Der Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt und langweilig wird es für Biker schon mal gar nicht.

Im Zweifelsfall (oder bei zu großer Hitze im Sommer) sorgt der idyllische Außenpool mit Sonnenliegen für Abwechslung, genau wie Bar und Fitnessraum oder Sauna und Kaminlandschaft im Winter. All dies ist eingebettet in eine gemütliche, aber moderne Einrichtung, die nicht nur Motorradfahrer sofort zum Wohlfühlen einlädt. Mit 30 Wohneinheiten ist das Sonnegg übrigens immer noch angenehm klein.

Hier gibt es einen kleinen Einblick in die Annehmlichkeiten des Hotels:

„Sons of Anarchy“ – Mehr als der Denverclan auf Bikes?

Für die einen ist es TV-Unterhaltung auf höchstem Niveau, die zugleich einen seltenen Einblick in die kaum beleuchtete Szene der Motorradclubs verschafft. Andere wiederum halten die US-Show „Sons of Anarchy“ für klischeebeladene Haudrauf-Action, deren Brutalität zum Teil comichafte Züge annimmt und jeglichen Bezug zur Realität entbehrt. Egal, welcher Meinung ihr euch anschließen mögt – in jedem Fall polarisiert die Serie.

Viele Zuschauer bemängeln immer wieder die Klischees in der Serie, die ihrer Ansicht nach das Bild vom kriminellen Kuttenträger propagiert und nicht selten wie der „Denverclan auf Motorrädern“ anmutet. Denn: Die Intrigen und höchst emotionalen Familiendramen des Teller-Morrow-Clans nehmen einen Großteil der Haupthandlung ein und sind für den Plot womöglich sogar wichtiger als zum Beispiel die illegalen Waffengeschäfte, der Drogenverkauf und die Involvierung des Clubs im Porno-Business.

Womit wir auch schon beim nächsten Klischee sind: Die Jungs von SAMCRO lassen praktisch nichts aus, um ihr kostspieliges Motorrad-Hobby und die Aktivitäten des Chapters zu finanzieren. Mit der Teller-Morrow-Autowerkstatt gibt es zwar auch eine legale Einnahmequelle, die zudem einen Teil der Mitglieder als Mitarbeiter beschäftigt – doch besonders lukrativ ist das nicht.

In der Folge der illegalen Club-Aktivitäten enden die Auseinandersetzungen mit Gesetzeshütern und anderen MC’s häufig blutig, brutal und mitunter auch sehr absurd. Extrem gewaltbereit ist in der Serie eigentlich jeder – Skateboard-Attacken mitten ins Gesicht der Seitensprung-Affäre des Ehemanns oder hanebüchene Schlägereien in chinesischen Restaurants inklusive. Klischeehaft muten mitunter auch die veralteten Rituale und zementierten Club-Regularien, die Harte-Männer-Moral an.

Dennoch versuchte Serienschöpfer Kurt Sutter seinem zweiten Großprojekt nach der hochgelobten Polizeiserie „The Shield“ ein Höchstmaß an Authentizität einzuhauchen. So ist er sehr auf Zustimmung aus Biker-Kreisen bedacht und hat mit David LaBrava sogar ein aktuelles Hell’s Angels-Mitglied im Cast. Dieser steht der Show nicht nur als knurriger Darsteller des Bikers ‚Happy‘ zur Seite, sondern auch als technischer Berater – schließlich ist der Tausendsassa, der die „Sons of Anarchy“-Folge „Hands“ selbst schrieb, gelernter Harley-Davidson-Mechaniker.

Was meint ihr – wie authentisch wirken die Outlaws aus „Sons of Anarchy“ auf euch?

Wissenswertes über Motorradhandschuhe

Worauf solltet ihr beim Kauf achten?

Motorradhandschuhe sind Teil der Grundausstattung eines Motorradfahrers – abgesehen vom Sicherheitsaspekt sehen sie darüber hinaus einfach nur verdammt cool aus. Modelle wie die „Bobber“ oder „Cafe Gloves“ von Iron & Resin spiegeln das Design unserer Bikes perfekt wider und unterstreichen den Vintage-Stil.

Ein häufiger Fehler ist es, Motorradhandschuhe zu groß zu kaufen. Selbst erfahrene Biker scheinen auf die Devise „lieber etwas weiter“ zu setzen, dabei ist das Gegenteil der Fall. Das Leder weitet sich beim Tragen noch etwas, daher dürfen die Gloves bei der ersten Anprobe gerne sehr eng sitzen. Entscheidend ist auch die Länge der Finger. Zwischen Fingerkuppe und Handschuh sollten einige Millimeter Platz sein, damit die Finger in keinem Fall anstoßen. Ein Tipp: Sollten die Motorradhandschuhe schon bei der Anprobe kneifen, lasst lieber die Finger davon.

Unsere Ledermodelle sind in der Regel sehr minimalistisch ausgestattet, genau wie unsere Bikes. Lediglich ein paar Features sind ratsam für ein gutes Tragegefühl – so verhindert zum Beispiel ein Gummibund am Handgelenk, dass Wind in den Handschuh kommt. Aufgrund der dauerhaften Belastung sind beispielsweise die Modelle von Roland Sands an den Handflächen verstärkt und am Handrücken und den Fingern gepolstert. Das bietet Schutz, macht aber auch den Griff am Lenker viel einfacher.

In Sachen Pflege solltet ihr eure Handschuhe gelegentlich mit Kernseife waschen – auch um den Schweiß auszuspülen, der sich ohne Frage im Material sammelt. Lasst sie hinterher an der Luft trocknen – keinesfalls in der Sonne – und verwendet anschließend eine Lederpflege – mehr braucht ein guter Handschuh zum Glück nicht.