Outlaws und Onepercenter: Die berüchtigsten Motorradclubs Teil 2

Welche Motorradclubs sorgen sonst noch für Angst und Schrecken auf der Straße? Hier der zweite Teil unserer Kurzvorstellung einiger MCs.

Outlaws

Die Outlaws haben eine lange Historie: Seit ihrer Gründung in den 30er Jahren in Illinois haben sie sich über rund fünfzehn Länder ausgedehnt, darunter bekanntlich auch Deutschland. In den USA zählt der Club 2500 Mitglieder, in Europa sind es schätzungsweise 2000. Die Outlaws stehen permanent unter Beobachtung des Verfassungschutzes – schon ihr kerniges Motto lässt auf ihre Gesinnung schließen: „God forgives, Outlaws don’t“. 

Warlocks

Die Warlocks entstanden 1967 kurz nach dem Vietnamkrieg und gründeten sich aus einer großen Zahl an Kriegsveteranen. Hoheitsgebiet: Pennsylvania und der Nordosten der USA. Mittlerweile hat der Club allerdings auch in Deutschland und England Chapter. Schlagzeilen machten die Warlocks in 2008: Der Ex-Präsident eines US-Chapters wurde verdächtigt, im Besitz einer großen Menge an Metamphaminen zu sein. Später wurden vier weitere Mitglieder im Zusammenhang mit professionellem Drogentransport und -verkauf verhaftet. 

Mongols

Einen besonders gewalttätigen Ruf haben sich die Mongols erarbeitet, die eine intensive Feindschaft mit den Hells Angels verbindet. 1969 gründeten sie sich aus hispanischen Bikern, denen die Mitgliedschaft bei den Angels aufgrund ihrer Rasse verweigert worden war. Die Chapter des MCs, der auch Mongol Nation genannt wird, verteilen sich auf den Westen der USA, doch auch in Kanada, Mexiko und Italien sind sie vertreten.

2008 gelang es vier Undercover-Agenten, sich unbemerkt Zutritt bei den Mongols zu verschaffen und als voll anerkannte Mitglieder den Patch des Clubs zu bekommen – eine gefährliche und schwierige Aktion. In der Folge wurden 38 Menschen verhaftet, darunter auch der Clubpräsident.

Outlaws und Onepercenter: Die berüchtigsten Motorradclubs Teil 1

Tätowierte Männer in Lederkluft und Rotlichtmilieu – so sieht das Bild vom typischen Biker in der Öffentlichkeit aus. Motorradclubs haben die Biker-Kultur extrem beeinflusst, auch wenn es viel mehr Strömungen und Ausrichtungen gibt als gemeinhin bekannt.  Doch welche MCs werden dem negativen Ruf überhaupt gerecht – abgesehen von den Hells Angels?

Sons of Silence

Berüchtigte Biker sind ohne Zweifel die Sons of Silence, sie zählen neben den Hells Angels, den Bandidos, den Pagans und den Outlaws zu den fünf größten MCs in den USA. Der Club wurde vor rund 50 Jahren in Colorado gegründet und wird seither immer wieder mit Neo-Faschismus in Verbindung gebracht. Die Liste mit den vermeintlichen gesetzeswidrigen Aktivitäten ist lang, darunter Geldwäsche, Drogentransporte und illegale Waffengeschäfte. Für letzte zwei Punkte wurden 1999 gleich 37 Sons of Silence festgenommen.

Vagos Motorcycle Club

Ein ebenso interessanter Fall unter den Onepercenter-Motorradclubs ist der Vagos Motorcycle Club – auch wenn er hierzulande eher unbekannt ist, taucht der Name besonders in Südkalifornien immer wieder im Zusammenhang mit kriminellen Vorfällen auf. Das Logo von Vagos ziert passenderweise ein motorradfahrender Loki, der nordische Gott des Chaos und der List. Sonstiges Erkennungsmerkmal: Die Mitglieder tragen häufig grün und werden auch als „Green Nation“ bezeichnet.

In 2010 wurden 73 vermeintliche Unterschlupfe der Vagos von der Polizei im Rahmen einer riesigen Aktion durchsucht, dabei wurde ein Meth-Labor sowie zahlreiche Drogen und Waffen gefunden.  Ein Jahr später war der MC dann in eine Schießerei in einem Casino in Nevada verwickelt, wo der Präsident des San Jose-Chapters der Hells Angels ums Leben kam.

Weiter geht es mit Teil 2!

Bad and Bold auf der European Bike Week

Zum 17. Mal bereits rief Europas größtes, kostenloses Biker-Event zahlreiche Biker aus aller Welt! Und trotz miesem Wetter kamen über 70.000 Bikes. Zum ersten Mal als Aussteller mit dabei waren auch wir von Bad & Bold.

Auf dem neuen Gelände Area1 – zwischen dem Harley Village und Arneitz – haben wir mit unserem Truckstore und drei Pagodenzelte aufgeschlagen. Mit einer besonders großen Präsenz der Marken Hedon Helme, Holy Freedom, LA Gang, Resurgence Gear und Roland Sands Design sowie weiterer Ware aus unserem Sortiment im Truck konnten wir viele bekannte Bad and Bold Fans sowie zahlreiche neue Kunden aus aller Welt begeistern.

Von Samstag bis Samstag, von 10 Uhr bis 22 Uhr, oft bei Regen und Kälte hatten wir dennoch jede Menge Spaß, neue Bekanntschaften und sogar Freundschaften geschlossen und am Ende für das erste Mal als Aussteller in Faak am See erfolgreich abgeschlossen. Die traditionelle Parade am letzten Samstag mit rund 25.000 Motorrädern konnten wir leider nur von unserem ersten Stock im Truckstore miterleben aber der Sound der V-Twins reichte ja auch schon.

Unser Fazit: Wir sind auf jeden Fall auch 2015 wieder dabei! Das neue Gelände Area1 aber auch unser eigener Stand können noch verbessert werden aber der Start war bereits vielversprechend. Deshalb tragt euch schon mal die Woche vom 05. September bis 13. September 2015 ganz dick im Kalender ein, wenn das größte Motorradevent Europas wieder über 100.000 Biker an den Faaker See in Kärnten zieht.

 

Bad and Bold Truckstore
Bad and Bold Truckstore
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Glemseck 101: Das Festival für Cafe Racer

Es ist soweit, Glemseck 101 geht in eine neue Runde! Während wir uns am Faaker See bei der European Bike Week die Ehre geben, treffen sich im Stuttgarter Umland vom 5.-7. September vor allem Cafe Racer zu einem der beliebtesten Festivals Europas – ein Spektakel, bei dem wir liebend gern dabei wären. 

Schauplatz ist die historische Solitude Rennstrecke im Westen von Stuttgart, die einst für ihre Motorradrennen berühmt war. Glemseck 101 lässt das nostalgische Feeling wieder aufleben und setzt seinen Schwerpunkt am Samstag auf den „101 Cafe Racer Sprint 32“ und den „101 International Sprint“ auf der Start- und Zielgeraden des ehemaligen Solitude-Rings. Gestartet werden die Sprints natürlich mit der bekannte Chequered-Flag, die sich nahtlos in das Vintage-Festival einreiht.

Denn bei Glemseck 101 geht es drei Tage und zwei Nächte ganz um Cafe Racer, ihre Fahrer und Fahrerinnen und das Feeling der 50er und 60er Jahre – unterstrichen von passenden Vintage-Outfits und Fashion Shows, Show-Acts, Rock’n’Roll und Rockabilly Musik und natürlich der Wahl der schönsten Cafe Racer. Bei dem markenübergreifenden Event wird also vor allem für das Auge eine Menge geboten – überzeugt euch selbst!

Biker Battleground Phoenix: Neue Custombike-Show auf dem History Channel

In Phoenix gibt es mehr Biker-Shops als Franchise-Coffeeshops – kein Wunder, dass sich die Doku-Sendung Biker Battleground Phoenix die Stadt im US-Staat Arizona als Schauplatz ausgesucht hat. Die Custombike-Show feierte am 1. Juli auf dem History Channel Premiere – und ist vielleicht ein interessanter TV-Tipp.

Die Sendung dreht sich um die fünf Custombike-Cracks Paul Yaffe, John Shope, Len Edmondson, Kody McNew, Brian Jenkins und ihren Weg im harten Motorrad-Business – dabei gehen die Fünf nicht nur mit Talent, sondern auch mit viel Temperament an ihre Aufgaben heran. Biker Battleground behandelt auch das Thema Konkurrenz, die besonders in der Bike Builder-Hauptstadt Phoenix hoch ist. Somit ist den Protagonisten auch nahezu jedes Mittel recht, um sich und ihre Shops ins Gespräch zu bringen und die lukrativsten Aufträge zu sichern.

Das Prinzip: die fünf Bike-Builder konkurrieren miteinander und haben pro Auftrag ein Budget von 5000 Dollar zur Verfügung, um aus einem identischen Serien-Motorrad ein Unikat zu machen. Natürlich liegt der Fokus auf Design und Trends: Die Protagonisten von Biker Battleground Phoenix folgt ihnen nicht, sondern bestimmt sie. Die Herausforderungen in der ersten Staffel heißen daher nicht umsonst „Daytona“ oder „Sturgis – im Umfeld der weltberühmten Motorrallyes müssen sich die Custombiker behaupten.