Motorräder und Staub im aktuellen Trailer zu „Young Ones“

Ihr habt ein Faible für düstere Dystopien mit Science Fiction-Elementen und Western-Appeal? Dann könnte „Young Ones“ das Richtige für euch sein – zumindest der Trailer verspricht auf den ersten Blick ein sehr staubiges, post-apokalyptisches Setting und sogar eine Menge Motorrad-Action.

Worum geht es überhaupt? In „Young Ones“ ist Wasser das kostbarste Gut: Jeder Tropfen ist rar, Geschirr wird mit Sand abgewaschen – denn davon gibt es immerhin reichlich. Farmer Ernest Holm, gewohnt intensiv gespielt von „Man of Steel“-Bösewicht Michael Shannon, kämpft mit seinen zwei Kindern um das tägliche Überleben gegen die Dürre und marodierende Verbrecherbanden und hofft, sein Land irgendwann wieder fruchtbar zu bekommen.

Als sich der junge Motorrad-Rebell Flem Lever („X-Men“-Star Nicholas Hoult) in seine Tochter verliebt, bahnt sich jedoch schnell das Unheil an – denn dieser verfolgt offensichtlich andere Absichten. Ob das ein gutes Ende nehmen kann?

„Young Ones“, bei dem Gwyneth Paltrows jüngerer Bruder Jake Paltrow Regie führte, mixt auf interessante Weise Science Fiction und Western – unterstrichen von futuristischen Robotern auf dünnen Beinchen und harten Wild West-Helden mit staubigen Motorrädern und Shot Guns. Nicht nur das Produktionsdesign, auch die Schauspieler ernten bereits gute Kritiken für ihre Performances, allen voran der junge Brite Nicholas Hoult.

Das apokalyptische Drama feierte übrigens beim Sundance Film Festival Anfang des Jahres Premiere. In den US-Kinos wird „Young Ones“ am 17. Oktober starten, ein Startdatum bei uns steht bisher leider nicht fest.

Überzeugt euch selbst vom Trailer:

Unterwegs auf dem Bike: Verkehrsregeln in Italien

Im Urlaub durch Südtirol oder die Toscana? Italien ist nicht nur für Biker ein traumhaftes Reiseziel. Noch entspannter wird die Tour allerdings, wenn ihr euch ein wenig mit den verkehrstechnischen Gepflogenheiten und Vorschriften auskennt.

Ein bisschen Grundsätzliches zu Beginn: Auf Autobahnen gibt es in Italien eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h – diese kann je nach Ausschilderung auch variieren. Ansonsten gilt auf Landstraßen ein Tempolimit von 90 und in Ortschaften, wie bei uns, 50 km/h. Haltet euch nach Möglichkeit streng an die Limits, denn in Italien wird viel und gerne kontrolliert – dabei sind die Bußgelder um einiges höher als bei uns, selbst bei vernachlässigenswerten Überschreitungen der Tempovorgabe. Wenn ihr doch einmal erwischt werdet, zahlt am besten sofort. Im besten Fall begleitet euch der Carabinieri sogar zum nächsten Bankschalter.

Wenn euch der Sinn doch einmal nach Kultur und Stadt steht und ihr euch von den malerischen Landstraßen in einen der traumhaften kleinen Orte begebt, wundert euch nicht, wenn ihr nicht weit kommt mit dem Bike: Viele der historischen Altstädte wie Bologna, Florenz, Lucca, Pisa, Rom und San Gimignano sind im Kern komplett verkehrsberuhigt. Mailand hat hingegen eine Citymaut eingeführt. Im Winter herrscht mitunter auch ein Fahrverbot in manchen Städten aufgrund der Luftverschmutzung.

Was gibt es sonst noch zu wissen? Die Promillegrenze liegt wie bei uns bei 0,5, darüber hinaus besteht natürlich Helmpflicht und auch tagsüber ist Abblendlicht außerhalb geschlossener Ortschaften vorgeschrieben. Von der Warnwestenpflicht sind wir hingegen als Biker nicht betroffen. Beachtet außerdem, dass ihr wirklich „korrekt“ auf dem Motorrad sitzt und immer beide Hände am Lenker habt – andernfalls riskiert ihr tatsächlich ein Bußgeld.

Villa du Parc: Paradies für Biker zwischen Pyrenäen und Mittelmeer

Ein echter Geheimtipp für Motorrad-Urlauber findet sich in Roussillon, einer kleinen Gemeinde in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur: Die Villa du Parc vereint mediterranes Flair mit allem, was Biker im Urlaub benötigen.

Dabei ist die Villa kein Hotel für Massentourismus – vielmehr geht es hier um Individualität und Ruhe. Kein Problem in den vier Häusern der Anlage, die sich auf einen 8000 Quadratmeter großen Garten verteilen und verschieden große Zimmer und Apartments mit insgesamt nur 30 Betten beherbergen. Der Charme Südfrankreichs sticht sofort ins Auge, genau wie der detailreiche Art Deco-Stil des in den 30er Jahren erbauten Hauses. Was es sonst noch gibt: Swimmingpool, Grillplätze für mediterrane Barbecues an langen Sommerabenden und sogar eine Sauna, für die wenigen Monate, in denen es doch mal etwas kälter wird.

Für Biker hat das Haus am Fuß des Mt. Canigou neben netter Ausstattung wie Garage und Werkstatt vor allem die extrem vielseitige Landschaft zwischen Pyrenäen und Mittelmeer zu bieten, darüber hinaus 20 Jahre Erfahrung mit Motorradurlaubern. Das milde Klima fast das ganze Jahr durch und die extrem kurvenreichen Strecken laden praktisch zu jeder Jahreszeit zu einem Aufenthalt ein. Von der Villa du Parc aus könnt ihr euch eine der vier Himmelsrichtungen aussuchen und in jede Richtung auf Erkundungstour gehen.

Daniel Simon: Deutscher Fahrzeugdesigner kreiert Kultobjekte für Hollywood

Sagt euch der Name Daniel Simon etwas? Nein? Dafür aber ganz sicher Hollywood-Blockbuster wie „Tron: Legacy“, „Captain America“ oder „Oblivion“. Diese haben vor allem eins gemeinsam: sehr futuristische und individuelle Autos, Raumschiffe und Motorräder, die nicht zuletzt durch ihr spezielles Design die Filme mit geprägt gemacht haben. Und mitverantwortlich dafür ist ein Deutscher mit dem Namen Daniel Simon.

Geboren in Stralsund hat der 39-jährige Fahrzeugdesigner sein Handwerk ganz klassisch an der Fachhochschule Pforzheim gelernt, später arbeitete er dann unter anderem als Seniordesigner für Bugatti und VW. Den Durchbruch schaffte Daniel Simon dann allerdings nicht mit einem Film wie „Tron: Legacy“, sondern mit einem Buch – ein Verlag aus Hollywood wurde auf seine kreativen Raumschiff-Entwürfe aufmerksam, heraus kam das Werk „Cosmic Motors“, ein Riesenerfolg für den Deutschen.

Spätestens da war Hollywood endgültig aufmerksam geworden, es flatterte der Auftrag für die futuristischen Gefährte in „Tron: Legacy“ ins Haus. Das irre Cosmo-Motorrad namens „Lightcycle“ aus dem Science Fiction-Streifen von 2010 gilt heute als Kult – zu verdanken hat Disney dies der visionären Kreativität von Daniel Simon. Davon profitieren konnten später auch Actionkracher wie „Captain America: The First Avenger“ und „Oblivion“, für die der Stralsunder kosmische Schiffe wie das „Bubbleship“ und extravagante Flitzer wie das „Hydra Schmidt Coupé“ entwarf.

Eins ist klar: Von Daniel Simon wird auch in Zukunft in Hollywood ganz sicher noch eine Menge zu hören sein. Was haltet ihr von SciFi-Bikes wie dem „Lightcycle“?

Biker unterwegs: Was müsst ihr über Verkehrsregeln in Frankreich wissen?

Tourenideen für Frankreich gibt es reichlich – doch wie sieht es eigentlich mit den Vorschriften auf der Straße aus? Wir fassen alles Wissenswerte für eine Reise in unser Nachbarland zusammen.

Mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen bekommen wir eher selten Probleme – dennoch sollten auch entspannte Biker das Tempolimit in Frankreich kennen: 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften, 90 km/h auf Landstraßen und 130 km/h auf der Autobahn. Was sich bei uns ja bereits ankündigt, ist in Frankreich längst Gesetz – und zwar die Maut. Ein Tipp: Haltet am besten immer ein bisschen Bargeld für die Mautstationen bereit, da es manchmal auch praktische Einwurf-Automaten gibt. Ansonsten werden auch Kreditkarten akzeptiert.

Ansonsten gilt noch eine Besonderheit: In Frankreich müssen Motorradfahrer mit Maschinen ab 125 cm² Hubraum zwingend reflektierende Kleidung tragen und Warnwesten dabeihaben. Außerdem müssen Motorräder auch tagsüber mit Licht fahren.

Die Promillegrenze hingegen liegt, genau wie uns, bei 0,5 Promille – ab da kann es allerdings richtig teuer werden. Generell liegen die Bußgelder deutlich höher als bei uns, ihr tut euch also selbst einen Gefallen, wenn ihr diese Punkte genau im Blick behaltet. Sollte es doch mal zu einer Konfrontation mit einem Gesetzeshüter kommen, darf die fällige Strafe auch gleich vor Ort gezahlt werden – so wird es mitunter noch etwas günstiger.