Matchless: Vom Motorradbauer zur Modemarke

Eigentlich war Matchless schon lange von der Bildfläche verschwunden, als die ikonische Marke im letzten Jahr plötzlich ein Revival erhielt – zumindest im Bereich Mode. Die schönen Vintage-Bikes des Londoner Herstellers werden schließlich schon seit dem Konkurs 1969 nicht mehr produziert.

Doch wie fing alles an? Matchless ging eigentlich aus dem Fahrradhersteller Herbert Matchless Road hervor, die seit 1887 Zweiräder produzierten. 1899 gründete Henry Herbert Collier dann das Matchless, wie wir es kennen; unverkennbar das geflügelte M auf dem Tank. Henrys Söhne Charlie und Harry machten sich mit ihren Bikes schnell einen Namen in der Isle of Man TT und heimsten Renntrophäen am laufenden Band ein. Doch nicht nur so schaffte es Matchless in die Biker-Historie.

In den 50er und 60er Jahren wurden die Motorräder von Matchless nämlich auch bei Ikonen der Popkultur Kult, darunter Marlon Brando und James Dean. Von anderen Motorradherstellern hob sich Matchless auch durch großes Interesse an Sicherheit und Kleidung ab – als erste Marke führten die Briten Sicherheitstests durch und entwickelten entsprechende Kleidung mit Schutzfunktion. Heute ist Matchless in den Händen der Brüder Malenotti, denen bis vor Kurzem auch Belstaff gehörte. Zum Glück für die Marke verpassten diese ihr einen neuen Anstrich, der in der aktuellen Kollektion mit Kate Moss als Aushängeschild gipfelte.

Kultstatus hat Matchless nun auch fast schon mit seinen Bikerjacken erworben – zu den Fans zählen unter anderem Hollywoodstar Gerard Butler und die britischen Models David Gandy und Cara Delevingne.

Die Bikerjacken von Matchless gibt es selbstverständlich auch bei uns im Shop.

Jay Leno testet Harleys Project LiveWire

Über Jay Leno und seine Leidenschaft für Bikes haben wir bereits berichtet – doch jetzt ist der US-Moderator in einen ganz besonderen Genuss gekommen. Er durfte das Project LiveWire von Harley-Davidson testen und ganz nebenbei mit Ken Ostermann von Harley über das Elektrobike plaudern.

In dem rund 20minütigen Video im Rahmen seiner Website „Jay Leno’s Garage“ spricht Jay Leno zuerst aus, was wir wohl alle denken: Er hätte niemals vermutete, noch mal ein E-Bike aus den Hallen eines der konservativsten Motorradunternehmen überhaupt zu erleben. Dabei ist er von der Optik des LiveWire und dem ersten Eindruck durchaus angetan!

Dann geht es ins Detail: Von oben bis unten nehmen Jay Leno und Ken Ostermann das Bike unter die Lupe und fachsimpeln über Motor, Karosserie und Besonderheiten. Auch die Größe gefällt der TV-Ikone – diese soll laut Ostermann für kleinere Fahrer wie ihn selbst, Frauen aber auch echte Schwergewichte geeignet sein. Unter dem Strich ist die LiveWire ein echtes Fun-Bike, wie er betont, mit Fokus auf Komfort und leichtem Handling.

Als Nächstes nimmt Jay Leno natürlich Platz und lässt sich den Start-Mechanismus als auch den Unterschied zwischen dem sogenannten Power und Range Mode erklären. Seine Sorge: Könnte er auf dem Highway mit Chance auch im gemächlicheren Range Mode an die Fersen eine Kawasaki heften? Davon überzeugt sich der Motorradkenner dann am Ende des Videos während der eigentlichen Testfahrt – inklusive detailliertem Fazit: Er ist beeindruckt!

Wenn ihr 20 Minuten übrig habt, seht euch das Video selbst an!

Indian Motorcycle feiert mit Mark Wahlberg die neue Indian Scout

Sie ist wieder da: Nach fast 70 Jahren hat Indian Motorcycle sein Kultbike Scout wiederbelebt, die einst die sagenumwobene Wall of Death bezwang. Die Rückkehr des urtypischen US-Bikes feierte Amerikas erstes Motorradunternehmen jetzt mit illustren Stars wie Hollywoodgröße Mark Wahlberg im Rahmen der 74. Sturgis Motorcycle Rallye.

Offenbar ist der „Transformers 4“-Star schon seit langem Fan der amerikanischen Kultmarke und fachsimpelte vor Ort unter anderem mit Mike Wolfe, TV-Persönlichkeit und Motorrad-Enthusiast, über seine Leidenschaft für Indian Motorcycle. Auch ein genauer Blick auf die neue 2015 Indian Scout war dem prominenten Gast natürlich vergönnt.

Retro-Feeling kam für Mark Wahlberg und Co. schließlich bei einer spektakulären Stuntshow mit Vintage-Bikes auf einer echten Wall of Death auf, darunter auch nostalgische Indian Motorcycle-Modelle. Außerdem wurden die Besucher Zeuge der Premierenfahrt der 2015 Indian Scout an der Steilwand – allerdings einer Custom-Version, die dennoch die Leichtigkeit und Wendigkeit der neuen Maschine sehr zufriedenstellend unter Beweis stellen konnte. Immerhin wiegt die neue Scout nur 255 Kilogramm und damit in etwa soviel wie das Leichtgewicht Harley Forty-Eight.

Neuer Anlauf mit Polaris

Indian Motorcycle wurde 1901 gegründet, musste jedoch schon 1953 wieder Konkurs anmelden und konnte bislang auch nicht wirklich wieder auf dem Markt Fuß fassen. Das US-Unternehmen Polaris hat sich das Revival der Kultmarke seit 2011 wieder zur Aufgabe gemacht, 2013 kamen die ersten Maschinen auf den amerikanischen Markt. Besonders gut für uns: Auch hierzulande ist Indian Motorcycle seit diesem Jahr wieder präsent.

We want to see you!

Für unseren nächsten Katalog wollen wir gerne eine Doppelseite komplett unseren Kunden und Fans widmen…

Schickt uns doch per Mail an info@badandbold.com oder postet auf unserer Facebook Fanpage bis 31.08. ein Foto von Euch (so groß wie möglich) mit bei uns gekauften Klamotten und werdet Teil des Herbst/Winter-Kataloges 2014. 

Für jedes veröffentlichte Foto bekommt ihr als kleines Dankeschön einen Einkaufsgutschein in Höhe von 25 Euro. Was natürlich klar ist: Mit jedem eingeschickten Foto seid ihr automatisch damit einverstanden, dass wir dieses verwenden dürfen.

Wir freuen uns, Euch zu sehen und hoffen auf viele Bilder von Euch mit geilen Klamotten und gerne auch euren Bikes… Wir sind gespannt!

Motorrad-Action im neuen „Mad Max“ mit Tom Hardy

Erinnert ihr euch an „Mad Max“ mit Mel Gibson? Rund 35 Jahre nach dem sandigen Action-Spektakel vor karger Kulisse ist der Rächer ab Mai 2015 wieder da, diesmal gespielt von dem Briten Tom Hardy. Doch die Vorfreude ist jetzt schon da, denn der neue Trailer zu „Mad Max: Fury Road“ verspricht vor allem eins: coole Stunts auf dem Motorrad.

Schon im ersten Film von 1980 wurden Max und seine Familie von einer Motorrad-Gang terrorisiert, die hauptsächlich auf Kawasaki Z’s und Honda Fours unterwegs waren. Auch „Mad Max 2“ begeisterte die Fans mit allerlei kuriosen und extravaganten Gefährten, die zum großen Teil custom-made waren und maßgeblich zum speziellen, anarchischen Outback-Design des Films beitrugen. Auch heute noch genießen der Ford Falcon Interceptor, der Pursuit Special Holden Monaro oder das Custom-Car ‚The Lone Wolf‘ Kultstatus.

Auf neuen Promo-Fotos zu „Mad Max: Fury Road“ ist nun auch Tom Hardy als Max selbst auf einem Bike zu sehen, voll beladen mit Gepäck und Decken und im typischen, entfärbten Wüstenlook der Reihe gehalten. Wie fahrzeuglastig der Film wird, macht auch der Trailer deutlich: Als Erstes ist das Aufbrummen eines Motors zu hören und die erste Einstellung zeigt Max neben einem rostigen Vintage-Car. Auf diesem fährt er sogleich in einer staubigen Abgaswolke davon, gejagt von einer Truppe Autos und Motorräder.

Eingefleischte „Mad Max“-Fans und Freunde motorlastiger Action sollten sich also den Mai 2015 vormerken: Dann kommt die Fortsetzung mit Tom Hardy voraussichtlich in die Kinos.