Coole Kunst: Vintage-Bikes aus alten Uhrenteilen

Apehanger, Chrom, runder Retro-Scheinwerfer, breite Reifen – alles Merkmale eines schönen Vintage-Motorrads. Genau diese Features lässt ein Hobby-Künstler jetzt auch in seine Mini-Motorradmodelle einfließen. Der Unterschied zu echten Maschinen, abgesehen von der Größe: Sie sind aus alten Uhrenteilen gefertigt.

Auf dem Online-Portal deviantART veröffentlichte der User Randomasusual erstmals Fotos seiner ungewöhnlichen Kunst und hat seit Anfang September auch eine eigene Homepage sowie eine Facebook-Seite. Das Prinzip ist einfach: Für sein Handwerk nimmt der Künstler alte Armbanduhren auseinander und verbaut die einzelnen Teile auf unfassbar detailgenaue Weise zu kleinen Motorrädern, aber auch Gitarren und sogar Insekten.

Besonders die Vintage-Bikes von Randomasusual beeindrucken durch ihre Liebe zum Detail: Der Sitz ist aus dem Metallarmband gefertigt, der Motor aus Lünette und Uhrwerk und selbst ein gläsernes Windschild aus einem rechteckigen Uhrenglas ist vorhanden. Der Scheinwerfer hingegen verdankt seine Existenz einer kleinen, runden Retro-Uhr. Kein Zweifel: In diese liebevollen Mini-Modelle ist sehr viel Zeit und akribische Suche nach schönen, alten Uhren und -teilen gewandert.

Für die Musiker unter euch: Auch die faszinierenden Gitarren-Modelle sind unbedingt einen genauen Blick wert.

Eindrücke der Kunst von Randomasusual findet ihr hier

Stylisches Accessoire: Kaffeebecher-Halter aus Wolle von Faribault

Seien wir ehrlich: Beim Motorradfahren ist ein voller Kaffeebecher in der Hand alles andere als praktisch, selbst ein geschlossener Coffee-to-Go-Becher erfordert schließlich mindestens eine Hand. Dennoch gehört für viele der Kaffee auf dem Weg zur Arbeit oder auch in der Mittagspause einfach dazu. Für diese Koffein-Fans haben wir jetzt ein stylisches Gimmick: die Kaffeebecher-Halter aus Wolle von Faribault.

Wer auf die herkömmlichen Pappmanschetten der Kaffee-Franchise-Geschäfte verzichten möchte, kann sich mit dem Cup Sleeve von Faribault einen eigenen Schutz gegen heiße Kaffeebecher und Verbrennungen zulegen – mit 12 Dollar ist es sogar recht preiswert.

Die Optik im rustikalen Country-Stil ist für so ein kleines Textil sehr ausgefeilt: Komplett aus Wolle gefertigt, hat die Manschette oben und unten grobe Ziernähte und zeigt vorne das große Logo von Faribault in Blau mit weißer Schrift. Ihr habt die Wahl zwischen einem graumelierten oder jägergrünen Modell, jeweils mit roten Nähten.

Besonders lobenswert finden wir den Anspruch des Herstellers an Nachhaltigkeit: Die Kaffeebecher-Halter werden aus den Resten alter Wolldecken hergestellt, die andernfalls in den Müll wandern würden. Auch andere Accessoires hat Faribault neben dem klassischen Sortiment an Kissenhüllen und Decken im Programm, darunter Rucksäcke, Schirmmützen und iPad-Sleeves.

Zahnstocher elegant: Daneson Toothpicks mit Flavor und Schutzhülle

Ihr seid auf der Suche nach dem etwas anderen Geschenk für einen Gentleman? Dann können wir euch ganz besondere Zahnstocher empfehlen. Was zuerst wie ein Witz klingt, macht auf den zweiten Blick durchaus Sinn und mutet sogar ziemlich cool an, denn der US-Hersteller Daneson hat extrem stylische Zahnstocher in verschiedenen Geschmacksrichtungen im Programm.

Dabei kommen die kleinen Hölzer nicht einfach in Plastik daher: Mindestens zwölf Stück der Highclass-Zahnstocher sind gemeinsam in kleinen Glasphiolen verpackt, stilecht verkorkt und versiegelt. Den Viererpack gibt es online für rund 35 Dollar zu ordern.

Wirklich kurios und irgendwie lecker klingen allerdings die Geschmacksrichtungen: Ihr habt die Wahl zwischen Zitrone, Zimt-Minze, gesalzene Birke, herkömmliche Minze, Single Malt und Bourbon. Dabei verspricht Daneson, dass sich der Geschmack erst nach Warmwerden im Mund so richtig entfaltet und anfangs noch recht subtil ist. Die Flavors entstammen außerdem alle einem natürlichen Ursprung – echter, hochwertiger Single Malt Scotch wird beispielsweise verwendet, genau wie Kentucky Straight Bourbon mit Noten aus geräucherter Eiche, Vanille, Tabak und Frucht.

Wer es noch etwas stilvoller mag, wird vielleicht mit dem passenden Leder-Case von Daneson glücklich: Dieses ist aus hochwertigem, cognacfarbenem Leder gefertigt und beherbergt genau zwei der Zahnstocher-Röhrchen für die stilvolle Aufbewahrung.

Motorisierte Fahrräder mit Stil: Derringer in Los Angeles kreiert Custom Bicycles

Geschwindigkeit und Gefahr: Beides strahlen die extrem dynamischen Custom-Fahrräder von Derringer aus, in denen weit mehr steckt als nur ein großartiges Design. Mit etwas mehr als 50 km/h seid ihr auf den 49ccm-Motoren unterwegs – kein Wunder, denn ihren Ursprung haben die Bikes in den gefürchteten Board Track-Rennen aus den 20er Jahren.

Extrem populär war dieser Sport damals in de USA, allerdings kam er nie so richtig in Europa an. Die Board Track Fahrer waren damals in ovalen Ring-Arenen auf Holzplanken unterwegs, ähnlich wie im Bahnradsport heute. Die Racer wurden schnell zu den ersten absoluten Sportstars – kein Wunder, schließlich begaben sie sich wieder und wieder in tödliche Gefahr! Die Sterberate beim Board Track war extrem hoch und schwere Unfälle an der Tagesordnung.

Die Fahrräder wurden nur für einen Zweck designt: Geschwindigkeit. Und genau das sieht man den Derringer-Modellen auch heute noch an. Verkleidung oder unnütze Utensilien und Gimmicks am Rad sind überflüssig, stattdessen handelt es sich um sehr puristische Räder mit extrem starkem Motor.

Auf Kundenwunsch fertigt Derringer in Kalifornien Vintage-Bikes an, die in Farbe und auch hinsichtlich der technischen Teile komplett individuell designt werden, von der Farbe der Felgen bis hin zum Ledersattel. Eins ist klar: So cool seid ihr wohl noch nie Rad gefahren.

Project Livewire im Harley-Davidson Museum vorgestellt

Was sollen wir davon halten? Am Donnerstag feierte das E-Bike „Livewire“ Premiere bei der Bike Night im Harley-Davidson Museum – hier die ersten Reaktionen.

Wer hätte das gedacht: Ausgerechnet die sonst so traditionsbewusste Kultmarke Harley-Davidson hat in Sachen Motorradbau einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und das erste Elektro-Bike vorgestellt. Wie ihr sicherlich bereits mitbekommen habt, nennt sich das Projekt „Livewire“ und hat sich jetzt erstmal auf Testfahrt durch die USA begeben, passenderweise entlang der Route 66.

Denn bevor Livewire überhaupt einmal in Serie geht – was noch lange nicht klar ist -, sollen natürlich erst einmal die Reaktionen der Motorradfans eingefangen werden. Ernst wurde es zum ersten Mal am Donnerstag, den 26. Juni bei der Bike Night im Harley-Davidson Museum in Milwaukee, Wisconsin – hier hatten Biker zum ersten Mal die Möglichkeit, Livewire zu testen.

Dabei fallen die Reaktionen gemischt aus: Verwirrend ist zunächst einmal der Sound, denn das wunderschöne, satte Brummen eines großen Motors fehlt hier. Dennoch haben sich die Konstrukteure offenbar Mühe gegeben, einen Sound zu generieren – doch original nach Harley klingt er natürlich nicht, eher high-pitched und kreischend wie ein Jet. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist die fehlende Gangschaltung, denn der Elektromotor macht eine manuelle Schaltung überflüssig.

Lob gab es dafür für Power und Komfort der Maschine – auch wenn sie sicherlich in nächster Zukunft nicht als Alternative für die Hell’s Angels in Frage kommen wird. Was haltet ihr von Project Livewire? Wir freuen uns auf eure Meinungen!