David Beckham: Cool in neuem Whisky-Werbespot – natürlich auf dem Bike

Egal, was David Beckham derzeit tut – ein Motorrad muss mindestens dabei sein. Ob das britische Multitalent sich nun auf eine Reise durch den Amazonas begibt oder für Belstaff modelt, stets ist das Bike mit dabei. So auch in einem neuen, ziemlich stilsicheren Werbespot für einen Whisky.

Dabei hält David Beckham sein prominentes Gesicht nicht einfach nur in die Kamera – der Ex-Sportstar hat die Marke Haig Club auch gleich mit ins Leben gerufen, gemeinsam mit Geschäftspartner Simon Fuller. Hergestellt wird der Scotch in der schottischen Cameronbridge-Destillerie, einer Whiskybrennerei mit langjähriger Tradition.

Nicht nur die Tatsache, dass sich David Beckham jetzt als Spirituosen-Experte betätigt, erstaunt. Auch die Optik des Haig Club Whisky weiß zu überraschen. Mit seiner flachen, eckigen Form, dem extrem schmalen, kurzen Flaschenhals und der kobaltblauen Farbe erinnert das Behältnis des Tropfens fast an einen Parfumflakon.

Auch der Werbespot betont die schottische Herkunft des Haig Club Whiskys: Hochlandrinder, Highlands und ein altehrwürdiges Schloss deuten allesamt auf das raue Land im Norden. David Beckham selbst ist natürlich auf dem Retro-Motorrad unterwegs zu seiner Destination, dem Schloss, während seine Mitstreiter per Wasserflugzeug, Oldtimer oder gar zu Fuß anreisen. Am Ende wartet ein schickes Fotoshooting in der Kluft der englischen Highclass – und ein Tropfen guter Whisky.

Überzeugt euch selbst – was haltet ihr vom neuen Werbespot von David Beckham?

Marlon Brando: So wurde er zur Ikone der Bikerkultur

Besonders in der Bikerszene genießt Marlon Brando einen sagenhaften Ruf – nicht zuletzt hat der charismatische Schauspieler seinen Teil dazu beigetragen, wie Motorradfahrer noch heute oft betrachtet werden.

Kein Bild des Frauenschwarms ist wohl so geläufig wie das mit seiner geliebten, schwarzen Schott Perfecto mit schrägem Reißverschluss, die auch heute noch als die Bikerjacke schlechthin gilt. So gibt es noch heute Modelle wie von Matchless London, neben der Schott N.Y.C. auch bei Bad & Bold im Programm, die sich stark an der Perfecto orientieren.

Doch nicht nur sein cooler, unnahbarer Style und seine Leidenschaft für Motorräder, auch seine Filme haben Marlon Brando zu einer Ikone der Bikerkultur gemacht. Insbesondere sein Auftritt in „‚Der Wilde“ prägte das Bild des ungestümen Rebellen auf dem Motorrad – und bescherte dem damals 30-Jährigen eine Oscar-Nominierung.

In „Der Wilde“ spielte Marlon Brando den Leader eines Motorradclubs in einem kleinen, kalifornischen Örtchen – wer fühlt sich da nicht an „Sons of Anarchy“ erinnert? Leider prägte das Biker-Movie auch das Bild von Motorradclubs (und -fahrern) als laut, gewalttätig und aggressiv – ein Klischee, das heute noch in vielen Köpfen festsitzt.

Doch nicht die „Sons of Anarchy“ in Charming, sondern der fiktive Black Rebel Motorcycle Club stand im Zentrum des Klassikers, der besonders im Zusammenhang mit der Jugendrebellion in den 50er Jahren betrachtet werden muss. Damals wurde der Film mitverantwortlich für Ausschreitungen und „schlechtes Benehmen“ von Jugendlichen gemacht, die sich stark am Rocker-Look von Brando mit Bikerjacke, gekrempelter und ausgeblichener Jeans, Boots und Schiebermütze orientierten. In Großbritannien wurden Vorführungen von „Der Wilde“ bis 1968 sogar verboten – kaum noch vorstellbar, wenn man sich den Film heute anschaut.

Einen zweiten Blick wert ist neben der Figur von Marlon Brando auch sein Motorrad, eine ’53 Triumph Thunderbird 6T. Daneben sind noch diverse Matchless-Maschinen mit umgedrehten Logos auf dem Tank zu sehen.

Easy Rider: Legendäre Harley-Davidson von Peter Fonda versteigert

Ein glücklicher Bieter darf sich seit Samstagabend neuer Besitzer der „Captain America“ nennen – dem Kult-Motorrad, das Schauspieler Peter Fonda einst in „Easy Rider“ fuhr.

Wer auch immer das Rennen bei der heiß umkämpften Aktion in Los Angeles machte, er ließ sich das Sammlerstück einiges kosten: Für 1,35 Millionen Dollar kam die „Captain America“ am Ende unter den Hammer. Vorher war sie im Besitz von Immobilienmakler und Requisiten-Sammler Michael Eisenberg gewesen, der mithilfe von Schauspieler Dan Haggerty die Echtheit des Bikes anhand von Zertifikaten garantieren konnte. Der Darsteller des kauzigen Grizzly Adams hatte 1969 eine kleine Rolle in „Easy Rider“ gespielt und zudem an den Motorrädern mitgearbeitet.

Von den drei anderen der vier Bikes aus dem Kultfilm soll leider nicht mehr so viel übrig sein – diese sind laut Haggerty zum Teil vom Set gestohlen, in ihre Einzelteile zerlegt und verkauft worden.

Auch Peter Fonda selbst hatte für die Auktion offenbar ein Schreiben verfasst, das der neue Besitzer des Motorrads nun sein Eigen nennen darf. Der 74-Jährige hatte für „Easy Rider“ ebenfalls ein Wörtchen beim Design des Fahrzeugs mitgesprochen.

Was dabei herauskam, ist bekannt: Über und über ist die „Captain America“ auf dem Tank mit Stars und Stripes versehen, unverkennbar auch der Chrom-Look und die extrem lange Gabel des Choppers. Laut mancher Experten gilt er jetzt als das teuerste Motorrad der Welt.

Orlando Bloom stellt Biker-Doku in Spanien vor

Am Freitag feiert „The Greasy Hands Preachers“ Premiere auf dem San Sebastian Film Festival! Mit dabei ist auch Hollywoodstar Orlando Bloom, der dank seiner Leidenschaft für Motorräder seinen berühmten Namen unter das Underdog-Projekt gesetzt hat und nun auch in Spanien live vor Ort ist.

In „The Greasy Hands Preachers“ geht es um eine Reihe spannender Menschen aus der Biker-Szene, darunter Roland Sands, El Solitario, Shinya Kimura, Blitz und Deus ex Machina – sie alle haben der klassischen Businesswelt den Rücken gekehrt, um ihren Traum zu leben und sich ganz dem Motorrad zu widmen. Das Motto der Doku ist genauso schön wie einleuchtend: „Four wheels move the body, two wheels move the soul“.

Inhaltlich bricht „The Greasy Hands Preachers“ eine Lanze für das Handwerk und die tiefe Befriedigung, die Menschen empfinden können, wenn sie mit ihren eigenen Händen etwas schaffen. Auch die Bikerszene wird genauer beleuchtet – genau wie die Freude, auf dem Motorrad durch traumhafte Landschaften zu cruisen, die familiären Bindungen und Freundschaften sowie die Verbindung von Design und Funktion beim Customizing. Gedreht wurde übrigens auf Super 16mm Film in Kalifornien, Utah, Nevada, Frankreich, Schottland, Spanien und Indonesien.

Nicht zuletzt durch die Mithilfe von Orlando Bloom soll die Doku eines der meistbeachteten Projekte auf dem San Sebastian Film Festival werden. Besonders cool: Die Protagonisten werden am 26. September selbst vor Ort sein. Roland Sands, Fred Jourden und Hugo Jezegabel werden auf Blitz Motorrädern auf dem roten Teppich einfahren und El Solitario und Julian Heppekausen auf Bikes von Deus Ex Machina.

Finanziert wurde die Dokumentation übrigens auch über die Crowdsourcing Plattform Kickstarter, wo über 1.000 Fans dafür sorgten, dass dieser Film umgesetzt werden konnte.

Keanu Reeves launched eigene Motorradmarke

So weit kann die Liebe für Motorräder gehen! Bei Keanu Reeves hat die Passion nun gar zu einer Unternehmensgründung geführt: Der Hollywoodstar besitzt jetzt seine eigene Motorradmarke mit dem Namen Arch Motorcycle Company.

Alles begann damit, dass der „Matrix“-Held für seine 2005 Dyna Wide Glide eine Sissybar bauen lassen wollte und den Customizer Gard Hollinger von LA County Choprods aufsuchte. Dessen Antwort, kurz und knapp: Sissybars baue er nicht. Was denn sonst, wollte Keanu Reeves wissen. Antwort: Motorräder.

Weiter ging das Gespräch: Ob Gard Hollinger für ihn ein Motorrad bauen könnte? Auch hier war sich der Customizer zunächst nicht ganz sicher, erzählt Reeves amüsiert und etwas peinlich berührt, so kam er sich mit einmal selbst wie in einem Interview vor. Denn Hollinger wollte erst ganz genau wissen, was sich der potenzielle Kunde überhaupt vorstellte. Zumindest scheint diese Anfangsbegegnung der Beziehung der beiden Männer nicht geschadet zu haben, den sie resultierte immerhin in die Gründung der Arch Motorcycle Company.

Das erste Modell der beiden Motorrad-Enthusiasten: die KRGT-1, die für einen Preis von 78.000 Dollar zu haben ist und aus 200 Orginalteilen aus der Arch-Werkstatt besteht. Die Wartezeit auf das einzigartige Bike liegt bei rund 90 Tagen.

Einen Eindruck vom Fahrvergnügen bekommt ihr übrigens hier: