Glemseck 101: Das Festival für Cafe Racer

Es ist soweit, Glemseck 101 geht in eine neue Runde! Während wir uns am Faaker See bei der European Bike Week die Ehre geben, treffen sich im Stuttgarter Umland vom 5.-7. September vor allem Cafe Racer zu einem der beliebtesten Festivals Europas – ein Spektakel, bei dem wir liebend gern dabei wären. 

Schauplatz ist die historische Solitude Rennstrecke im Westen von Stuttgart, die einst für ihre Motorradrennen berühmt war. Glemseck 101 lässt das nostalgische Feeling wieder aufleben und setzt seinen Schwerpunkt am Samstag auf den „101 Cafe Racer Sprint 32“ und den „101 International Sprint“ auf der Start- und Zielgeraden des ehemaligen Solitude-Rings. Gestartet werden die Sprints natürlich mit der bekannte Chequered-Flag, die sich nahtlos in das Vintage-Festival einreiht.

Denn bei Glemseck 101 geht es drei Tage und zwei Nächte ganz um Cafe Racer, ihre Fahrer und Fahrerinnen und das Feeling der 50er und 60er Jahre – unterstrichen von passenden Vintage-Outfits und Fashion Shows, Show-Acts, Rock’n’Roll und Rockabilly Musik und natürlich der Wahl der schönsten Cafe Racer. Bei dem markenübergreifenden Event wird also vor allem für das Auge eine Menge geboten – überzeugt euch selbst!

Historie pur im Ace Cafe in London

Die Heimat von Rock’n’Roll und britischen Vintage-Bikes: Das Ace Cafe in London ist Kult. Hier entstand in den 50er Jahren der einzigartige Vibe rund um Lederjacken, Jukebox und Rebellion. Besonders die jährliche Reunion im September ist unbedingt einen Besuch in Stone Bridge wert – das liegt im Nordwesten von London.

Doch wie ging es eigentlich los mit dem Ace Cafe? 1938 wurde es als Rastmöglichkeit für Nutzer der neuen North Circular Road gebaut und entwickelte sich schnell zur beliebten Anlaufstelle für Biker – nicht zuletzt, weil es 24/7 geöffnet hatte. Schon ein Jahr später kam der Service-Gedanke dazu und das Cafe wurde um Werkstatt, Waschanlage und Shop für Ersatzteile ergänzt – Bikerherz, was willst du mehr?

Richtig los ging es allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg: Das teilweise zerstörte Gebäude wurde wieder aufgebaut und entwickelte sich in den 50ern zum Hotspot für die rebellische Jugend. Jukebox, Rock’n’Roll, Gleichgesinnte, schwarze Lederjacken und Motorräder gehörten einfach zusammen im Ace Cafe London. Hilfreich auch, dass die britische Motorradindustrie zu der Zeit auf ihrem absoluten Höhepunkt war.

Noch heute lebt das Ace Cafe das nostalgische Feeling und zelebriert die Biker-Gemeinschaft einmal jährlich mit einer legendären Reunion im September, die Motorradfreunde aus aller Welt anzieht. Die 21. Runde des Bikertreffens findet in diesem Jahr vom 12. bis 14. September statt.

Unterwegs auf dem Bike: Verkehrstipps für die Schweiz und Österreich

Egal, ob euer Reiseziel tatsächlich in der Schweiz oder Österreich liegt, oder ob ihr die Alpenländer nur auf dem Weg in den Süden durchquert – ein bisschen Grundwissen über die Verkehrsregeln kann nicht schaden, denn einiges ist anders als bei uns.

So haben beide Länder beispielsweise eine Autobahnmaut eingeführt. Mit einer Vignette signalisiert ihr, dass ihr die Gebühr entrichtet habt. Nur wo aufkleben, ist die Frage? Laut Vorschrift muss die Vignette zwar an einem gut sichtbaren, nicht auswechselbaren Teil des Motorrads aufgeklebt werden – in Frage kommt nach gängiger Praxis allerdings auch der Platz unter der Sitzbank. Vorteil ist die Diebstahl- und Wetterfestigkeit dieses „Geheimortes“, bei einer Vignettenkontrolle müsst ihr dann allerdings die Sitzbank kurz anheben.

Wie verhält es sich in der Schweiz und Österreich mit den Tempolimits? Während in Österreich das in vielen Ländern übliche Limit von 130 km/h auf Autobahnen gilt, sind es in der Schweiz nur 120. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf in Österreich maximal 100 gefahren werden, in der Schweiz sind es auf Landstraßen sogar nur 80 Stundenkilometer.

Eine Besonderheit gibt es in der Schweiz für bergige Straßen: Sollte euch auf einem für zwei Fahrzeuge zu schmalen Pass doch mal jemand entgegenkommen, muss in der Regel das bergab fahrende Fahrzeug zurücksetzen. Bei unterschiedlich schweren Fahrzeugen trifft es allerdings das leichtere, also in der Regel das Motorrad, sofern denn eines beteiligt ist.

Außerdem noch wichtig zu wissen für Touren durch Österreich: Auch auf dem Motorrad müsst ihr hier einen Verbandskasten dabeihaben.

Unterwegs auf dem Bike: Verkehrsregeln in Italien

Im Urlaub durch Südtirol oder die Toscana? Italien ist nicht nur für Biker ein traumhaftes Reiseziel. Noch entspannter wird die Tour allerdings, wenn ihr euch ein wenig mit den verkehrstechnischen Gepflogenheiten und Vorschriften auskennt.

Ein bisschen Grundsätzliches zu Beginn: Auf Autobahnen gibt es in Italien eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h – diese kann je nach Ausschilderung auch variieren. Ansonsten gilt auf Landstraßen ein Tempolimit von 90 und in Ortschaften, wie bei uns, 50 km/h. Haltet euch nach Möglichkeit streng an die Limits, denn in Italien wird viel und gerne kontrolliert – dabei sind die Bußgelder um einiges höher als bei uns, selbst bei vernachlässigenswerten Überschreitungen der Tempovorgabe. Wenn ihr doch einmal erwischt werdet, zahlt am besten sofort. Im besten Fall begleitet euch der Carabinieri sogar zum nächsten Bankschalter.

Wenn euch der Sinn doch einmal nach Kultur und Stadt steht und ihr euch von den malerischen Landstraßen in einen der traumhaften kleinen Orte begebt, wundert euch nicht, wenn ihr nicht weit kommt mit dem Bike: Viele der historischen Altstädte wie Bologna, Florenz, Lucca, Pisa, Rom und San Gimignano sind im Kern komplett verkehrsberuhigt. Mailand hat hingegen eine Citymaut eingeführt. Im Winter herrscht mitunter auch ein Fahrverbot in manchen Städten aufgrund der Luftverschmutzung.

Was gibt es sonst noch zu wissen? Die Promillegrenze liegt wie bei uns bei 0,5, darüber hinaus besteht natürlich Helmpflicht und auch tagsüber ist Abblendlicht außerhalb geschlossener Ortschaften vorgeschrieben. Von der Warnwestenpflicht sind wir hingegen als Biker nicht betroffen. Beachtet außerdem, dass ihr wirklich „korrekt“ auf dem Motorrad sitzt und immer beide Hände am Lenker habt – andernfalls riskiert ihr tatsächlich ein Bußgeld.

Villa du Parc: Paradies für Biker zwischen Pyrenäen und Mittelmeer

Ein echter Geheimtipp für Motorrad-Urlauber findet sich in Roussillon, einer kleinen Gemeinde in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur: Die Villa du Parc vereint mediterranes Flair mit allem, was Biker im Urlaub benötigen.

Dabei ist die Villa kein Hotel für Massentourismus – vielmehr geht es hier um Individualität und Ruhe. Kein Problem in den vier Häusern der Anlage, die sich auf einen 8000 Quadratmeter großen Garten verteilen und verschieden große Zimmer und Apartments mit insgesamt nur 30 Betten beherbergen. Der Charme Südfrankreichs sticht sofort ins Auge, genau wie der detailreiche Art Deco-Stil des in den 30er Jahren erbauten Hauses. Was es sonst noch gibt: Swimmingpool, Grillplätze für mediterrane Barbecues an langen Sommerabenden und sogar eine Sauna, für die wenigen Monate, in denen es doch mal etwas kälter wird.

Für Biker hat das Haus am Fuß des Mt. Canigou neben netter Ausstattung wie Garage und Werkstatt vor allem die extrem vielseitige Landschaft zwischen Pyrenäen und Mittelmeer zu bieten, darüber hinaus 20 Jahre Erfahrung mit Motorradurlaubern. Das milde Klima fast das ganze Jahr durch und die extrem kurvenreichen Strecken laden praktisch zu jeder Jahreszeit zu einem Aufenthalt ein. Von der Villa du Parc aus könnt ihr euch eine der vier Himmelsrichtungen aussuchen und in jede Richtung auf Erkundungstour gehen.