Die besten Motorradstraßen in den USA: Süden und Osten

Heute geht es weiter mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten… In diesem zweiten Teil der Reihe „Die besten Motorradstraßen in den USA“ stellen wir euch die bunten Südstaaten und den Osten vor.

Kurven, Kurven, Kurven

In Tennessee befindet sich nicht nur der Ursprung des Jack Daniel’s Whiskeys. Hier gehört es für Motorradfahrer auch zum guten Ton, den so genannten Drachenschwanz (‚Tail of the Dragon‘) zu bezwingen. Dieser bietet über 300 Kurven auf einer Strecke von nur knapp 18 Kilometern.

Ebenfalls durch Tennessee – und durch North Carolina – zieht sich der Cherohala Skyway, auch als Overhill Skyway bekannt. Die 69 Kilometer lange Route verbindet die Örtchen Tellico Plains in Tennessee mit Robinsville in North Carolina und führt durch den beeindruckenden Cherokee National Forest sowie den Nantahala National Forest. Etliche tolle Aussichtspunkte und Erholungsareale bieten auch abseits des Bikes tolle Erlebnisse.

Eine weitere tolle Strecke in Tennessee ist zudem der Natchez Trace Parkway, auf dem ihr nordamerikanische Geschichte pur erlebt. So fahrt ihr hier unter anderem durch verlassene Geisterstädte und alte Bürgerkriegsschauplätze – absolut empfehlenswert. Eine über 700 Kilometer lange Etappe, für die ihr am besten zwei Tage einplant.

Im mittleren Süden der USA liegt bekanntermaßen Texas, wo ihr euch an die ‚verdrehten Schwestern‘ (‚Twisted Sisters‘) wagen könnt. So nennt sich eine Gruppe von mehreren Straßen, die sich verschlungen durch die Täler und Hügel des Bundesstaates ziehen. Insgesamt ist die Strecke rund 160 Kilometer lang, wobei ein 124 Kilometer langes Teilstück über 65 Kurven bietet! Entlang der Straße gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten für Biker, wie zum Beispiel das Lone Star Motorcycle Museum.

Für längere Touren ist vielleicht der Blue Ridge Parkway in Virginia und North Carolina etwas für euch. Dieser erstreckt sich über 750 Kilometer und führt durch wunderschöne Wälder. Die Strecke lässt sich theoretisch in einem Tag fahren, zum Tanken müsst ihr den Parkway allerdings verlassen. Auch hier gibt es einige scharfe Kurven – daher wurde auch die Geschwindigkeitsbegrenzung herabgesetzt.

Kürzer, aber nicht weniger beeindruckend ist der sogenannte Baumtunnel (‚Tunnel of Trees‘) in Michigan im mittleren Westen der USA – ein Teilstück des etwa 45 Kilometer langen Michigan Highway 119. Das dichte Blattwerk rund um den Baumtunnel hat ihm seinen Namen gegeben. Besonders beliebt ist die Strecke im Herbst, wenn sich die Farben der Blätter verändern und ihr einen Blick auf dem Lake Michigan ergattern könnt.

Vintage-Gefühl bei den Triumph Tridays 2014

Freunde von englischer Musik, englischem Essen und natürlich englischen Motorrädern kommen am vorletzten Juni-Wochenende ins österreichische Alpenland: Zum neunten Mal finden hier die Triumph Tridays 2014 statt. Was vor knapp einem Jahrzehnt als fixe Idee dreier unverbesserlicher Triumph-Fans begann, hat sich heute zu einem der größten Motorradtreffen der Welt gemausert und zieht bis zu 25.000 Besucher an! Und das Beste ist: Wir von Bad & Bold sind mit unserem Truckstore selbst vor Ort und freuen uns schon, euch dort zu treffen!

Der kleine Ort Neukirchen am Großvenediger, vielen Bikern besser als Newchurch geläufig, hat sich zu einem familiären Treffpunkt für Biker aus aller Welt gemausert. Vor der traumhaften Kulisse der Alpen, die zu zahlreichen geführten Touren einlädt, unterhält dieses Festival mit zahlreichen Ausstellern aus der Branche und einem zünftigen Entertainmentprogramm. So sind auch in diesem Jahr wieder Jimmy Cornett & The Dead Men Headliner auf der Bühne – am Freitag und Samstag sorgen sie mit neuem Album und einem neuen Clip für das passende Gitarren-Feeling.

Ein Highlight legen wir euch unbedingt ans Herz: Der Tridays Rumble am Samstag Nachmittag, ein Dirty-Track-Rennen bei welchem wagemutige Scrambler-Fahrer auf losem Untergrund gegeneinander antreten. Denn natürlich liegt auch bei den Triumph Tridays der Fokus auf schönen Maschinen – nicht umsonst sind zahlreiche Customizer dabei, die beweisen, was für Möglichkeiten eine Triumph so bietet. Ein optisches Highlight ist übrigens eine Triumph Scrambler, die von Moritz Breé, Sohn von Tridays-Gründer Uli Breé, mit freier Hand umgebaut wurde.

Die dazugehörige Triweek geht schon am Sonntag, 16. Juni los – das Festival selbst startet dann am Donnerstag. Veranstaltungsort ist Neukirchen im Salzburger Land. Weitere Infos findet ihr unter http://www.tridays.at/

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Bikes und Berge bei Rock the Roof 2014

Harley-Freunde im Besonderen kommen Ende des Monats wieder auf ihre Kosten, wenn es zum dritten Mal heißt: Rock the Roof! Im österreichischen Schladming kommen zwischen dem 25. und 29. Juni natürlich auch Fahrer anderer Marken zusammen, um ein paar Tage lang vor herrlichem Alpen-Panorama zu relaxen und vor allem zu cruisen.

Die Eventlocation ist der WM Park Planai, das Zielstadion der FIS Alpinen Ski WM – denn im Winter fährt man in Schladming eher Ski. Doch auch im Sommer zieht die attraktive Region diverse Skisportler an, die bei Rock the Roof 2014 die Verbindung zum Motorradfahren unterstreichen.

Ein Highlight wird ganz gewiss die Parade am Samstag, die von Schladming über die paradiesischen Orte Ramsau und Filzmoos führt. Auf über 800 Bikes und natürlich ganz viele Harleys hoffen die Veranstalter im Idealfall – und natürlich auf stabiles Alpenwetter. Darüber hinaus gibt es tolle Verpflegung, Musik, Guide-geführte Touren und ein abwechslungsreiches Publikum. Selbst die Frage der Unterkunft dürfte sich auch kurzfristig noch lösen lassen, so stehen in der touristisch sehr beliebten Gegend zahlreiche Pensionen, Campingplätze und Hotels zur Verfügung.

Los geht es am Mittwochabend, 25. Juni, mit der Welcome Party im aQi Hotel Schladming, wo Rock the Roof am Sonntag mit einem zünftigen Weißwurstbrunch dann auch zum Ende kommt. Infos findet ihr unter http://www.rocktheroof.at/