Motorradurlaub im Harz: Die Wald Lodge Altenau

Längst kein Geheimtipp mehr: Die Wald Lodge Altenau hat sich in Motorradkreisen bereits einen Namen als extrem unkomplizierte und urige Anlaufstelle für Biker-Urlaube gemacht.

Biergarten, Gastfreundschaft und eine schöne Umgebung: Was will das Biker-Herz mehr! Die Lodge in der Bergstadt Altenau im Oberharz liegt mitten im Naturschutzgebiet und bietet nicht nur satte 927 Höhenmeter auf dem Gipfel des Bruchbergs, sondern auch ein gesundes Klima dank der waldigen Umgebung. Hier finden sich einige der schönsten Motorradstrecken Deutschlands! Die Betreiber sind selbst erfahrene Biker und stehen so mit Rat und Tat zur Seite – auch begleitete Touren sind selbstverständlich möglich. Die Garage bietet Platz für etwa 20 Motorräder und auch Schrauber-Utensilien für kleinere Reparaturen sind vorhanden.

In Sachen Ausstattung punktet die Wald Lodge mit urigem Charme. So zählen Grillen im Freien und Lagerfeuer zu den beliebten Programmpunkten vor Ort. Der Vorteil: Gerade auf große Gruppen ist die Pension spezialisiert und bietet somit beste Voraussetzungen für Club-Treffen oder Reunions. Die Innenräume mit Kaminzimmer für Raucher, Gaststätte und Frühstücksstube bieten nicht nur Rückzugsmöglichkeiten bei kaltem Wetter, sondern auch rustikale Verpflegung – natürlich harztypisch wie das Einbecker Bier oder der Schierker Kräuterschnaps.

Die Zimmer selbst sind eher pragmatisch als luxuriös: Waschtische sind vorhanden, Toilette und Duschen findet ihr allerdings auf den Fluren. Überzeugt euch am besten selbst vom bodenständigen Flair im Harz: Die Wald Lodge Altenau hat das ganze Jahr über geöffnet.

Historie pur im Ace Cafe in London

Die Heimat von Rock’n’Roll und britischen Vintage-Bikes: Das Ace Cafe in London ist Kult. Hier entstand in den 50er Jahren der einzigartige Vibe rund um Lederjacken, Jukebox und Rebellion. Besonders die jährliche Reunion im September ist unbedingt einen Besuch in Stone Bridge wert – das liegt im Nordwesten von London.

Doch wie ging es eigentlich los mit dem Ace Cafe? 1938 wurde es als Rastmöglichkeit für Nutzer der neuen North Circular Road gebaut und entwickelte sich schnell zur beliebten Anlaufstelle für Biker – nicht zuletzt, weil es 24/7 geöffnet hatte. Schon ein Jahr später kam der Service-Gedanke dazu und das Cafe wurde um Werkstatt, Waschanlage und Shop für Ersatzteile ergänzt – Bikerherz, was willst du mehr?

Richtig los ging es allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg: Das teilweise zerstörte Gebäude wurde wieder aufgebaut und entwickelte sich in den 50ern zum Hotspot für die rebellische Jugend. Jukebox, Rock’n’Roll, Gleichgesinnte, schwarze Lederjacken und Motorräder gehörten einfach zusammen im Ace Cafe London. Hilfreich auch, dass die britische Motorradindustrie zu der Zeit auf ihrem absoluten Höhepunkt war.

Noch heute lebt das Ace Cafe das nostalgische Feeling und zelebriert die Biker-Gemeinschaft einmal jährlich mit einer legendären Reunion im September, die Motorradfreunde aus aller Welt anzieht. Die 21. Runde des Bikertreffens findet in diesem Jahr vom 12. bis 14. September statt.

Villa du Parc: Paradies für Biker zwischen Pyrenäen und Mittelmeer

Ein echter Geheimtipp für Motorrad-Urlauber findet sich in Roussillon, einer kleinen Gemeinde in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur: Die Villa du Parc vereint mediterranes Flair mit allem, was Biker im Urlaub benötigen.

Dabei ist die Villa kein Hotel für Massentourismus – vielmehr geht es hier um Individualität und Ruhe. Kein Problem in den vier Häusern der Anlage, die sich auf einen 8000 Quadratmeter großen Garten verteilen und verschieden große Zimmer und Apartments mit insgesamt nur 30 Betten beherbergen. Der Charme Südfrankreichs sticht sofort ins Auge, genau wie der detailreiche Art Deco-Stil des in den 30er Jahren erbauten Hauses. Was es sonst noch gibt: Swimmingpool, Grillplätze für mediterrane Barbecues an langen Sommerabenden und sogar eine Sauna, für die wenigen Monate, in denen es doch mal etwas kälter wird.

Für Biker hat das Haus am Fuß des Mt. Canigou neben netter Ausstattung wie Garage und Werkstatt vor allem die extrem vielseitige Landschaft zwischen Pyrenäen und Mittelmeer zu bieten, darüber hinaus 20 Jahre Erfahrung mit Motorradurlaubern. Das milde Klima fast das ganze Jahr durch und die extrem kurvenreichen Strecken laden praktisch zu jeder Jahreszeit zu einem Aufenthalt ein. Von der Villa du Parc aus könnt ihr euch eine der vier Himmelsrichtungen aussuchen und in jede Richtung auf Erkundungstour gehen.

Rockmusik und britisches Flair: Der Victoria Bikers Pub in Coalville

Biker willkommen: Inmitten des Städte-Dreiecks Derby, Nottingham und Leicester findet ihr den Victoria Bikers Pub in Coalville, eine großartige Anlaufstelle für Biker.  

Bei stimmiger Live-Rockmusik auf drei Bühnen feiern hier allerdings längst nicht nur harte Rocker, sondern Besucher und Ortsansässige aller Schichten und Berufsgruppen bei einem Krug Ale. Egal ob Schauspieler, Trucker oder Anwalt – die Vielfalt macht den wilden Charme des Victoria Bikers Pub aus. Macht euch außerdem ruhig ein Bild von der britischen Gastfreundschaft: Das Haus ist gleichzeitig auch ein Hostel, für zwölf englische Pfund die Nacht inklusive Frühstück könnt ihr hier also auch bequem nächtigen.

Optisch erinnert der Pub ein wenig an eine gemütliche Scheune: Weiß gestrichen, bunte Beleuchtung, Dekoration an der Fassade und auf dem Vorplatz ganz viel Fläche für Motorräder. Seit 1993 schon zieht der Victoria Bikers Pub Biker aus aller Welt an – kein Wunder, denn die Lage an der Whitwick Road in Coalville ist prädestiniert als Ausgangspunkt für spannende Touren in die Umgebung. Nicht weit entfernt ist der schöne Peak District National Park, während die Gegend rund um den Charnwood Forest neben Natur auch nostalgische englische Märkte und mittelalterliches Flair bietet.

Erkundigt euch vor Ort außerdem nach den regelmäßig stattfindenden Bike Nights, gemeinsamen Touren und weiteren Biker Events: Langweilig wird es im Victoria Bikers Pub garantiert nie.

Nicht nur für Oldtimer-Fans: Das Petersen Automotive Museum in Los Angeles

Ihr interessiert euch für die Geschichte von Autos und Motorrädern und werft gerne mal einen genaueren Blick auf ganz besondere Vintage-Fahrzeuge? Dann seid ihr im Petersen Automotive Museum in Los Angeles möglicherweise an der richtigen Adresse.

Langweilig wird es hier so schnell nicht: Das Petersen Automotive Museum zählt zu den größten Auto-Museen der Welt. Für uns besonders interessant ist die Otis Chandler Gallery mit Motorrädern und motorisierten Trikes – hier finden sich einige der ungewöhnlichsten und individuellsten Maschinen, die jemals gebaut wurden. Kinofans können sich sogar an Original-Autos aus Klassikern der Filmgeschichte erfreuen, darunter der 1966 Ford Thunderbird aus „Thelma und Louise“, der De Tomaso Pantera von Elvis Presley oder der Ferrari 308 GTS Targa von Tom Selleck aus „Magnum“.

Ein weiteres Highlight ist der sogenannte Breakfast Club Cruise-In im Parkbereich des Museums an dem jedem letzten Sonntag im Monat: Hier finden sich begeisterte Cafe Racer-Fahrer mit ihren Bikes ein, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück einen Überblick über die exotischen Custom- und Classic Bikes vor Ort zu verschaffen.

Zur Info: Das Petersen Automotive Museum liegt im Miracle Mile District in Los Angeles am Wilshire Boulevard und hat täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.