Kann Nortons neues Lehrstellenprogramm die britische Motorrad-Industrie ankurbeln?

Ein Schritt in die richtige Richtung? Norton Motorcycles will mit einem revolutionären Ausbildungsprogramm die Motorrad-Industrie wieder nach Großbritannien bringen.

Gemeinsam mit der British Motorcycle Manufacture Academy (BMMA), einer Gründung von Norton-CEO Stuart Garner, wird das altehrwürdige Unternehmen ab September 40 junge Leute zu Motorradmechanikern ausbilden. Langfristig ist allerdings der Plan, jährlich sogar bis zu 100 Auszubildende im Unternehmenssitz im historischen Castle Donington aus dem 18. Jahrhundert zu versammeln.

Innerhalb von drei Jahren will Norton den Auszubildenden soviel Wissen und Skills wie möglich vermitteln, um in Zukunft wieder komplett british-made Motorcycles zu produzieren. Das Problem laut Garner: Bestimmte Teile wie Bremsen oder Federungen sind in Großbritannien gar nicht erhältlich, sondern müssen umständlich aus Fernost importiert werden – es fehlt schlicht das Know-how. Dies will der Motorradhersteller mit über hundertjähriger Tradition ab jetzt ändern.

Eine tolle Chance: Junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren mit großem Interesse an Motorrädern und Mechanik können sich ab sofort für die offenen Stellen bewerben und das Handwerk in der Praxis von der Pike auf lernen.

Bleibt auch für uns nur zu hoffen, dass dieser richtungsweisende Schritt die Branche der Vintage-Bikes weiter stärken kann. Schreibt uns: Was haltet ihr von britischen Bikes?

Weitere Informationen zum Lehrstellenprogramm gibt es hier

Counting Cars: Custombike-Doku geht in die vierte Staffel

Fans von US-Custombiker Danny Koker aufgepasst: Seine TV-Doku „Counting Cars“ geht am 15. Juli auf dem History Channel in Staffel 4, nachdem die vorherige Staffel im März auslief. Dabei hat sich der Hot Rod und Chopper-Experte für die Staffelpremiere einer besonderen Herausforderung gestellt.

In Erinnerung an gefallene US-Navy-Soldaten hat Danny „The Count“ Koker ein ungewöhnliches Motorrad mit ernstem Hintergrund designt – und zwar auf Wunsch von Navy-Veteran Mark Angle, der die Macher der Show im vergangenen August kontaktierte. Sein Traum: Ein wunderschönes Motorrad, das an seine Schiffskameraden der USS Belknap erinnert – diese waren 1975 bei einer Kollision mit einem Flugzeugträger im Mittelmeer ums Leben gekommen. Wie das sogenannte USS Belknap DLG/CG-26 Memorial Motorcycle nun allerdings aussehen wird, ist bis dato leider streng geheim – denn das finale Bike wird wie üblich erst am Dienstag in der neuen Folge von „Counting Cars“ enthüllt.

Selfmade-Mechaniker Danny Koker hat es mit seinem Custombike-Shop Count’s Kustoms in Las Vegas in den letzten fünf Jahren zu großer Popularität in den USA gebracht, nicht zuletzt dank verschiedener Shows im TV. Besonders die Doku „Pawn Stars“ wurde zum Aushängeschild des History Channel – „Counting Cars“ ging dann 2012 als Spin-off hervor.

One Percenter und Outlaws – was hat es damit auf sich?

Jeder hat wahrscheinlich schon mal den berühmten 1%-Patch mit der Raute auf der Kutte eines Bikers gesehen. Die Träger finden sich in der Regel im Umfeld weltbekannter MCs, wie den Hells Angels oder den Bandidos.

Die One Percenter haben ihren Ursprung in einer an sich ganz harmlosen Aussage der American Motorcyclist Association, kurz AMA, im Jahr 1947. Damals tat die AMA alles, um Motorradfahren zu einer familientauglichen und netten Angelegenheit zu machen und prämierte bei ihren Veranstaltungen regelmäßig die schönsten Bikes und die hübschesten Outfits der Fahrer.

Doch dann geriet das Ganze bei einem Motorradevent im kalifornischen Hollister außer Kontrolle und ging als „Hollister Bash“ in die Geschichte ein: Ein paar Biker schlugen über die Stränge und machten mit Schlägereien in betrunkenem Zustand von sich reden, wobei die Vorfälle in der Presse sogar mit gestellten Fotos deutlich drastischer dargestellt wurden. In der Konsequenz sprach die AMA davon, dass sich nur 1% der amerikanischen Biker gesetzlos verhalten würde, während 99% in den Augen der Organisation weiter brave Sonntagsfahrer waren.

Damit lieferte die AMA Individualisten und Rebellen unter den Motorradfahrern die perfekte Vorlage; die Idee der One Percenter war geboren. Heute verstehen sich viele Träger des extra designten 1%-Patches als passionierte Biker, die ihren Club, die Bruderschaft und den Lifestyle mit ganzer Seele lieben und das Motorradfahren nicht nur zum Hobby ausüben – im Gegensatz zu den US-Polizeibehörden, die die One Percenter häufig pauschal mit Kriminellen gleichsetzen.

Bad & Bold auf der Berlin Fashion Week

Die Berlin Fashion Week steht vor der Tür: Ab dem  8. Juli zieht es uns für die neuesten Modekollektionen in die Hauptstadt.

Der Countdown läuft… Kommenden Dienstag öffnet die Berlin Fashion Week endlich ihre Tore. Knapp eine Woche lang präsentieren Designer und Labels aus aller Welt ihre neuen Styles für die kommende Frühjahr/Sommer-Saison 2015 – das lassen wir von Bad & Bold uns natürlich nicht entgehen.

Am Dienstag steht für uns auf der Berlin Fashion Week zunächst einmal die Bread & Butter auf dem Programm – schließlich gilt die Messe als absoluter Vorreiter in Sachen Denim, Leder, Sports- und Casualwear. Wenn wir hier keine passenden Styles für unsere Bikermode finden, wo dann! Ebenfalls fündig werden wir hoffentlich auch auf den Tradeshows Capsule, Show & Order, Seek und Premium. Letzte zieht gleich zweimal im Jahr bis zu 60.000 Besucher nach Berlin, der Fokus liegt auf Fashion und Lifestyle gleichermaßen.

Das Wichtigste für uns auf der Berlin Fashion Week: Modetrends aufspüren, die zu Bad & Bald passen und natürlich unseren Ansprüchen nach Qualität gerecht werden. Lasst euch überraschen, was wir für die kommende Saison mitbringen!

Mittelmeer-Feeling im Hotel Savoy Palace am Gardasee

Im Hotel Savoy Palace in der Region Trentino lässt sich Mittelmeer-Urlaub perfekt mit einem Motorradtrip verbinden.

Es darf auch mal mediterranes Flair statt rustikalem Charme sein? In diesem Fall seid ihr im Hotel Savoy Palace richtig aufgehoben. Das luxuriöse Vier-Sterne-Haus liegt unmittelbar am wunderschönen Gardasee und hat von einer weitläufigen Gartenanlage bis hin zum riesigen Swimmingpool auf den ersten Blick alles zu bieten, was man von einem Hotel in südlichen Gefilden so erwartet.

Auf den zweiten Blick kommen allerdings auch wir Biker auf unsere Kosten, denn das Hotel Savoy Palace ist ausdrücklich auf Motorradurlauber eingestellt. Nicht nur, dass sich der Ort Riva del Garda bestens als Startpunkt für Touren durch die landschaftlich traumhafte Region Trentino mit seinen kurvenreichen Pässen und Tälern eignet, das Haus selbst bietet auch eine Menge Annehmlichkeiten: videoüberwachte Tiefgarage, Waschmöglichkeiten und Trockenraum für Bikerkleidung und umfangreiches Kartenmaterial sind vorhanden.

Unser Tipp: Erkundet mit dem Bike in aller Ruhe die nähere Umgebung und lasst euch von den malerischen Örtchen und Wäldern und den ruhigen Straßen berieseln. Besonders gemächliche Fahrer kommen in der entspannten Region voll auf ihre Kosten. Wer das Bike einmal stehen lassen möchte, wird sich allerdings auch kaum langweilen: Der nur etwa 150 Meter entfernte Strand vom Gardasee und die historische Altstadt von Riva laden besonders bei schönem Wetter ein. Auch Surfern und Seglern bietet der Gardasee perfekte Bedingungen.

Weitere Infos findet ihr unter http://www.hotelsavoypalace-lagodigarda.it/