Historie pur im Ace Cafe in London

Die Heimat von Rock’n’Roll und britischen Vintage-Bikes: Das Ace Cafe in London ist Kult. Hier entstand in den 50er Jahren der einzigartige Vibe rund um Lederjacken, Jukebox und Rebellion. Besonders die jährliche Reunion im September ist unbedingt einen Besuch in Stone Bridge wert – das liegt im Nordwesten von London.

Doch wie ging es eigentlich los mit dem Ace Cafe? 1938 wurde es als Rastmöglichkeit für Nutzer der neuen North Circular Road gebaut und entwickelte sich schnell zur beliebten Anlaufstelle für Biker – nicht zuletzt, weil es 24/7 geöffnet hatte. Schon ein Jahr später kam der Service-Gedanke dazu und das Cafe wurde um Werkstatt, Waschanlage und Shop für Ersatzteile ergänzt – Bikerherz, was willst du mehr?

Richtig los ging es allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg: Das teilweise zerstörte Gebäude wurde wieder aufgebaut und entwickelte sich in den 50ern zum Hotspot für die rebellische Jugend. Jukebox, Rock’n’Roll, Gleichgesinnte, schwarze Lederjacken und Motorräder gehörten einfach zusammen im Ace Cafe London. Hilfreich auch, dass die britische Motorradindustrie zu der Zeit auf ihrem absoluten Höhepunkt war.

Noch heute lebt das Ace Cafe das nostalgische Feeling und zelebriert die Biker-Gemeinschaft einmal jährlich mit einer legendären Reunion im September, die Motorradfreunde aus aller Welt anzieht. Die 21. Runde des Bikertreffens findet in diesem Jahr vom 12. bis 14. September statt.