Kann Nortons neues Lehrstellenprogramm die britische Motorrad-Industrie ankurbeln?

Ein Schritt in die richtige Richtung? Norton Motorcycles will mit einem revolutionären Ausbildungsprogramm die Motorrad-Industrie wieder nach Großbritannien bringen.

Gemeinsam mit der British Motorcycle Manufacture Academy (BMMA), einer Gründung von Norton-CEO Stuart Garner, wird das altehrwürdige Unternehmen ab September 40 junge Leute zu Motorradmechanikern ausbilden. Langfristig ist allerdings der Plan, jährlich sogar bis zu 100 Auszubildende im Unternehmenssitz im historischen Castle Donington aus dem 18. Jahrhundert zu versammeln.

Innerhalb von drei Jahren will Norton den Auszubildenden soviel Wissen und Skills wie möglich vermitteln, um in Zukunft wieder komplett british-made Motorcycles zu produzieren. Das Problem laut Garner: Bestimmte Teile wie Bremsen oder Federungen sind in Großbritannien gar nicht erhältlich, sondern müssen umständlich aus Fernost importiert werden – es fehlt schlicht das Know-how. Dies will der Motorradhersteller mit über hundertjähriger Tradition ab jetzt ändern.

Eine tolle Chance: Junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren mit großem Interesse an Motorrädern und Mechanik können sich ab sofort für die offenen Stellen bewerben und das Handwerk in der Praxis von der Pike auf lernen.

Bleibt auch für uns nur zu hoffen, dass dieser richtungsweisende Schritt die Branche der Vintage-Bikes weiter stärken kann. Schreibt uns: Was haltet ihr von britischen Bikes?

Weitere Informationen zum Lehrstellenprogramm gibt es hier