Motorradstiefel brauchen Liebe und Pflege

Gute Motorradstiefel halten an sich viele Jahre lang – doch sollten sie regelmäßig gepflegt werden. Schließlich macht auch das beste Leder nicht alles mit.

Spätestens bevor ihr euch im Spätherbst von eurem Bike verabschiedet, besser jedoch regelmäßig solltet ihr euren Motorradstiefeln eine Portion Pflege gönnen. Nur so habt ihr lange Freude an ihnen. Außerdem passen saubere Boots eindeutig besser zur edlen Maschine.

Wer will schon feuchte Füße…

Zwar bietet Leder einen natürlichen Schutz vor Nässe, dennoch setzt Regen dem Material auf lange Sicht gehörig zu. Es kann hart, brüchig und spröde werden. Sind die Motorradstiefel einmal nass geworden, stopft sie am besten mit Zeitungspapier aus und stellt sie umgedreht, also mit der Sohle nach oben, an einen trockenen Ort – nur bitte nicht an die Heizung oder in die direkte Sonne. Das umgekehrte Aufstellen sorgt dafür, dass Feuchtigkeit zwischen Futter und Obermaterial besser entweichen kann.

Wenn die Boots trocken sind, entfernt ihr Schmutz und Staub mit einem Tuch oder einer weichen Bürste – getrockneter Dreck von der Straße lässt sich meist einfach abbürsten. Wichtig: Um das Leder weich und geschmeidig zu halten, verwendet anschließend eine spezielle Lederpflege, die ihr gleichmäßig auftragt und eintrocknen lasst. Sollte übrigens die Farbintensität bei braunen oder schwarzen Stiefeln nachlassen, könnt ihr mit einer farbauffrischenden Pflege leicht nachrüsten.

Im Anschluss an die Lederpflege könnt ihr nach Bedarf ein imprägnierendes Spray verwenden – besonders, wenn ihr häufiger bei Regen auf euren Bikes unterwegs seid.