Outlaws und Onepercenter: Die berüchtigsten Motorradclubs Teil 1

Tätowierte Männer in Lederkluft und Rotlichtmilieu – so sieht das Bild vom typischen Biker in der Öffentlichkeit aus. Motorradclubs haben die Biker-Kultur extrem beeinflusst, auch wenn es viel mehr Strömungen und Ausrichtungen gibt als gemeinhin bekannt.  Doch welche MCs werden dem negativen Ruf überhaupt gerecht – abgesehen von den Hells Angels?

Sons of Silence

Berüchtigte Biker sind ohne Zweifel die Sons of Silence, sie zählen neben den Hells Angels, den Bandidos, den Pagans und den Outlaws zu den fünf größten MCs in den USA. Der Club wurde vor rund 50 Jahren in Colorado gegründet und wird seither immer wieder mit Neo-Faschismus in Verbindung gebracht. Die Liste mit den vermeintlichen gesetzeswidrigen Aktivitäten ist lang, darunter Geldwäsche, Drogentransporte und illegale Waffengeschäfte. Für letzte zwei Punkte wurden 1999 gleich 37 Sons of Silence festgenommen.

Vagos Motorcycle Club

Ein ebenso interessanter Fall unter den Onepercenter-Motorradclubs ist der Vagos Motorcycle Club – auch wenn er hierzulande eher unbekannt ist, taucht der Name besonders in Südkalifornien immer wieder im Zusammenhang mit kriminellen Vorfällen auf. Das Logo von Vagos ziert passenderweise ein motorradfahrender Loki, der nordische Gott des Chaos und der List. Sonstiges Erkennungsmerkmal: Die Mitglieder tragen häufig grün und werden auch als „Green Nation“ bezeichnet.

In 2010 wurden 73 vermeintliche Unterschlupfe der Vagos von der Polizei im Rahmen einer riesigen Aktion durchsucht, dabei wurde ein Meth-Labor sowie zahlreiche Drogen und Waffen gefunden.  Ein Jahr später war der MC dann in eine Schießerei in einem Casino in Nevada verwickelt, wo der Präsident des San Jose-Chapters der Hells Angels ums Leben kam.

Weiter geht es mit Teil 2!