Reisetipp: Das Hotel Florian in den Dolomiten

Atemberaubende Kurven haben nicht nur unsere Bikes – auch die Dolomiten beeindrucken mit ihrer märchenhaften Gebirgslandschaft. Im Hotel Florian lässt es sich zudem edel residieren und entspannen.

Wer sich aufmerksam unseren Routenvorschlag über die Dolomiten durchgelesen hat, den zieht es auf der nächsten Tour möglicherweise gleich selbst in diese tolle Region. Das Hotel Florian möchten wir euch an dieser Stelle als Übernachtungs-Tipp mit auf den Weg geben.

Die Vorteile schnell zusammengefasst

Zum einen könnt ihr von dieser Location aus tolle Touren durch die Dolomiten starten. Zum anderen ist das Hotel Florian perfekt ausgestattet: Von kostenlosen Garagenplätzen bis hin zur Werkzeugecke für den Fall der Fälle gibt es (fast) alles, was das Biker-Herz begehrt. Ein Hochdruckreiniger ist ebenfalls vorhanden. So könnt ihr euer Bike jederzeit wieder auf Hochglanz bringen.

Im Restaurant wird neben internationalen und vor allem italienischen Gaumenfreuden auch original Tiroler Küche geboten. Abends könnt ihr den Tag in der gut ausgestatteten Bar ausklingen lassen. Und wer auf Entspannung aus ist: eine stilvolle Wellness-Oase mit Sauna komplettiert das Angebot des Hotels und sorgt für den extra Wohlfühlfaktor.

Interessant ist vielleicht für einige von euch, dass hier nicht nur Biker auf ihre Kosten kommen – auch für Wintersportler hat das Hotel eine Menge zu bieten. Durch die Lage direkt am Fuße der berühmten Weltcupabfahrt Saslong und die direkte Nähe zur unterirdischen Standseilbahn Gardena Express können Skifahrer praktisch direkt vor der Haustür in den Lift einsteigen – so schön die Dolomiten für Biker im Sommer sind, haben sie auch in der kalten Jahreszeit durchaus ihren Reiz, müssen wir eingestehen.

Auch gut zu wissen: Bei Holidaycheck.de kann das Hotel Florian derzeit mit über 90 Prozent Weiterempfehlung auftrumpfen (Stand Mai).

Motorradstiefel brauchen Liebe und Pflege

Gute Motorradstiefel halten an sich viele Jahre lang – doch sollten sie regelmäßig gepflegt werden. Schließlich macht auch das beste Leder nicht alles mit.

Spätestens bevor ihr euch im Spätherbst von eurem Bike verabschiedet, besser jedoch regelmäßig solltet ihr euren Motorradstiefeln eine Portion Pflege gönnen. Nur so habt ihr lange Freude an ihnen. Außerdem passen saubere Boots eindeutig besser zur edlen Maschine.

Wer will schon feuchte Füße…

Zwar bietet Leder einen natürlichen Schutz vor Nässe, dennoch setzt Regen dem Material auf lange Sicht gehörig zu. Es kann hart, brüchig und spröde werden. Sind die Motorradstiefel einmal nass geworden, stopft sie am besten mit Zeitungspapier aus und stellt sie umgedreht, also mit der Sohle nach oben, an einen trockenen Ort – nur bitte nicht an die Heizung oder in die direkte Sonne. Das umgekehrte Aufstellen sorgt dafür, dass Feuchtigkeit zwischen Futter und Obermaterial besser entweichen kann.

Wenn die Boots trocken sind, entfernt ihr Schmutz und Staub mit einem Tuch oder einer weichen Bürste – getrockneter Dreck von der Straße lässt sich meist einfach abbürsten. Wichtig: Um das Leder weich und geschmeidig zu halten, verwendet anschließend eine spezielle Lederpflege, die ihr gleichmäßig auftragt und eintrocknen lasst. Sollte übrigens die Farbintensität bei braunen oder schwarzen Stiefeln nachlassen, könnt ihr mit einer farbauffrischenden Pflege leicht nachrüsten.

Im Anschluss an die Lederpflege könnt ihr nach Bedarf ein imprägnierendes Spray verwenden – besonders, wenn ihr häufiger bei Regen auf euren Bikes unterwegs seid.

Adam Levine outet sich als Harley-Fan

Popstar Adam Levine teilt unsere Begeisterung für schöne Bikes – der lässig coole Frauenschwarm ist regelmäßig auf seiner Custom Harley-Davidson in Los Angeles unterwegs.

Adam Levine ist im Showbusiness als Multitalent bekannt – nicht nur als Sänger von Maroon 5 feiert der 35-Jährige seit Jahren Riesenerfolge, sondern auch als Juror in der US-Castingshow „The Voice“. Was ihn in unseren Augen allerdings erst wirklich interessant macht: Er steht tierisch auf Motorräder. Zum Beweis ziert seit Kurzem eine schicke Retro-Maschine seinen Twitter-Account. In einer Kolumne für die britische „Daily Mail“ verriet er, dass er vor Jahren zuallererst zu einer Ducati gegriffen hatte ein fataler Fehler, so seine Meinung. Zum Glück habe er sich bald wieder von dem Bike getrennt und legte sich stattdessen eine Harley-Davidson FLSTF Fat Boy zu. Diese gilt bis heute als seine Lieblingsmaschine und machte ihn sogar zum Fan von Custombikes. Mit diesem „Monster von Motorrad“, wie Adam Levine liebevoll schreibt, suchte er einen Customizer in Nord-Hollywood auf und ließ die schöne Maschine nach seinen Wünschen veredeln – und zwar bewusst minimalistisch, mit viel Schwarz.

Rasen ist nicht sein Ding

Mister Levine scheint unsere Vorstellung von Bikes tatsächlich zu teilen. Er liebt Chopper und Bobber. Hohe Geschwindigkeiten sind nicht seine Sache, stattdessen cruist er lieber ganz entspannt in Bikerjacke und mit Jethelm durch die Straßen von Los Angeles. In der Garage hat er außerdem noch eine Harley-Davidson Forty-Eight sowie eine schöne Nightster stehen – möglicherweise direkt neben seinem Vintage Porsche Carrera und seinem 1971 Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet.

Kleine Beifahrer: Tipps für Kinder auf dem Motorrad

Nicht mehr lange und die Kids werfen ihren Tretroller in die Ecke. Darauf solltet ihr vorbereitet sein.

Manche Kinder haben es raus, solange zu quengeln, bis sie doch einmal für eine kleine Spritztour mit auf das Motorrad dürfen. Zwei Fragen sollten sich aber vorab alle Eltern durch den Kopf gehen lassen: Wie ist eigentlich die Gesetzlage und was sollten Kinder vorher können?

Grundsätzlich sagt der Gesetzgeber: Der Nachwuchs gehört erst auf das Motorrad, wenn er die Fußrasten sicher erreichen und sich selbst festhalten kann. Je nach Größe eurer Kids ist das erst ab zehn bis zwölf Jahren möglich. Für kleinere Kinder muss ein spezieller Sitz auf der Maschine befestigt werden, der mit Fußschlaufen und fester Rückenlehne ausgestattet ist.

Führt Kinder in jedem Fall langsam an das Biker-Vergnügen heran und übt, wie sie sich zum Beispiel auf einem Motorrad in Kurven am besten verhalten – alleine schon, um gemeinsame Touren harmonisch zu gestalten. Sprecht auch einige wenige Zeichen für die Fahrt ab. So kann zum Beispiel ein Klopfen auf dem Oberschenkel „Anhalten“ bedeuten. Haltet die ersten Ausfahrten möglichst kurz und erkundigt euch regelmäßig nach dem Befinden des kleinen Beifahrers – natürlich auch, um sicherzugehen, dass er als Erwachsener selbst zum eingefleischten Motorrad-Fan wird.

Eine wesentliche Investition sind Kleidung und Helm für die Kids. Gebrauchte Bikerkleidung mit Protektoren ist eine Möglichkeit, um auf das schnelle Rauswachsen zu reagieren – der Helm hingegen sollte besser neu sein, denn feine Risse von einem möglichen vorherigen Unfall sind oft kaum zu sehen. Achtet hier auf spezielle Kinderhelme, die mit ihrem geringeren Gewicht die Nackenmuskulatur und den Kopf nicht zu sehr belasten.

Zur Sicherheit eures Kindes tragt ihr natürlich auch mit der Fahrweise bei. Nicht nur wegen der Unfallgefahr, sondern auch, weil hohe Geschwindigkeiten Unbehagen bei den Mini-Bikern auslösen können. Schließlich wird nicht jeder als Adrenalinjunkie geboren. Doch was nicht ist, kann ja noch werden…

Lange Strecken planen: Darf es etwas weiter sein?

Nicht immer liegt in der Kürze auch die Würze. Lange Strecken auf dem Bike zurückzulegen kann oft die schönste Hauptsache der Welt sein.

Schließlich bringt uns das Bike auch wunderbar in den Urlaub oder an andere weit entfernt gelegene Destinationen. Allerdings solltet ihr gut vorbereitet sein, um auch längere Trips entspannt zu überstehen.

Zunächst das Grundsätzliche: Fahrt nur mit vollem Tank los und überprüft vorher Öl, Bremsflüssigkeit und Reifen. Gerade bei voller Beladung ist ein höherer Reifendruck angesagt. Um für Notfälle gerüstet zu sein, solltet ihr immer ein Handy dabeihaben. Wechselklamotten sind für einen plötzlichen Wetterumbruch ebenfalls eine gute Idee.

Um physisch fit ans Ziel zu gelangen, fahrt besser nicht mit vollem Bauch los. Schwer Verdauliches im Magen führt schnell zu Sodbrennen – wenig förderlich auf dem Bike. Nehmt am besten vorher eine kleine Mahlzeit mit Kohlenhydraten zu euch. Zum Beispiel etwas mit Vollkorn, das sorgt für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel und hilft dabei, die Konzentration für die Tour aufrechtzuerhalten.

Jetzt geht’s an die Knochen

Achtet darauf, regelmäßig eure Position zu verändern. Lasst Kopf und Schultern hin und wieder durchhängen und lockert Gesichtsmuskulatur und Hände, sonst drohen Verspannungen. Plant auch regelmäßige Pausen ein und setzt euch kein zu enges Zeitlimit – schließlich wollte ihr die lange Fahrt genießen.