Riding in the Moonlight: Tipps für Nachtfahrten

Rides in der Nacht können ein grandioses Erlebnis sein – oder die Hölle, besonders bei schlechten Straßenverhältnissen. Ein paar Tipps machen euch die Nachtfahrt jedoch deutlich angenehmer.

Beim Thema Fahren in der Nacht scheiden sich die Biker-Geister – während viele von euch den gegen null tendierenden Verkehr und die Ruhe in nächtlicher Stunde schätzen, halten andere die schlechte Sicht und erhöhte Unfallgefahr dagegen. Ein paar grundsätzliche Sachen sollten jedoch helfen, Zweiflern ein besseres Gefühl für Nachtfahrten auf dem Motorrad zu geben.

Der wichtigste Aspekt ist natürlich die Sicht – und diese kann besonders bei schlecht beleuchteten Landstraßen zum echten Problem werden. Am schönsten ist es, bei klarem Himmel und vollem Mondschein zu fahren, denn dieser sorgt schon mal für Extra-Beleuchtung. Achtet zudem darauf, dass eure Scheinwerfer sauber sind und investiert in gute Lampen, die unbedingt korrekt eingestellt sein sollten.

Entgegenkommende PKWs mit Fernlicht sind häufig ein Problem, da sie extrem blenden und für einen Moment unsere Sicht fast völlig auslöschen – gefährlich, besonders auf unbekannten Routen. Konzentriert euch in diesem Fall auf den Mittelstreifen und folgt ihm bei angepasster Geschwindigkeit – schaut auf keinen Fall direkt in die Scheinwerfer des Gegenverkehrs. Bei problematischen Sichtverhältnissen kann es ungeübten Fahrern auch helfen, etappenweise einem anderen Fahrzeug zu folgen, zum Beispiel einem LKW.

Falls ihr noch nicht soviel Erfahrung sammeln konntet, sucht euch für die ersten Nachtfahrten am besten einen richtig schönen Tag aus und checkt vorher die Wetterverhältnisse, um diesen Cruise zu einem tollen Erlebnis zu machen. Hilfreich ist auch, bekannte Strecken zu wählen – so wisst ihr von vornherein, wie ihr mit eurem Motorrad die Kurven nehmen müsst und gewinnt so zusätzliche Sicherheit.