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„Sons of Anarchy“: Style-Inspirationen für Frauen

Über die Bikes und den Style der männlichen Mitglieder der „Sons of Anarchy“ haben wir schon berichtet – doch auch die weiblichen Protagonisten der TV-Serie haben einen unverwechselbaren Stil in Sachen Mode.

Allen voran gilt das für die First Lady der „Sons of Anarchy“, Gemma Teller Morrow, die in der Biker-Serie von Katey Sagal dargestellt wird. Ihr leicht trashiger, aber gleichzeitiger tougher Rocker-Style sagt vor allem eins aus: Mit mir ist nicht zu spaßen. Dennoch mixt sie immer auch eine Portion Femininität in ihre Garderobe, beispielsweise schwarze Spitze, dezente Volants, Silberschmuck und extravagante Accessoires.

Darüber hinaus in ihrem modischen Repertoire: sehr gut sitzende Jeans in unterschiedlichen, meist dunklen Waschungen, zahlreiche schwarze Lederjacken, teilweise mit sehr aufwendigen Schnür-Details, und hochwertige Lederboots. Doch auch lässige Karohemden und weiße Hemden kombiniert Gemma stilsicher zu Jeans.

Ebenfalls erwähnenswert: der Style von Jax‘ Old Lady Tara Knowles, der sich im Laufe der Serie stärker an das Rocker-Umfeld anpasst. Ist der Look der Ärztin anfangs noch relativ brav, legt sie sich später eine toughe Frisur zu und trägt gerne hochwertige Bikerjacken aus Wildleder, meist zu Tank Top und Jeans.

Generell lässt sich der Look der „Sons of Anarchy“-Frontfrauen um Gemma mit einigen Abstufungen gut in den Alltag integrieren – so ist er zwar auffällig, aber dennoch cool und sportlich. Ein Tipp: Schwarzes Leder sollte immer dabei sein. Aber auch coole Taschen oder Stiefel bieten sich als Hingucker an – genau wie extravaganter Schmuck oder Gürtel. Haltet hierfür auf Biker-Events oder natürlich im Internet Ausschau.

Kurt Sutter: „Sons of Anarchy“-Schöpfer mit neuen Infos zur 7. Staffel

Fans von „Sons of Anarchy“ zählen bereits die Tage bis zum 9. September runter: Dann startet die finale 7. Staffel des Biker-Dramas im US-TV. Fast täglich erreichen uns Neuigkeiten zu den Charakteren oder zum Plot, so wurden gerade erst düstere und verrauchte Charakterposter vom Sender veröffentlicht. Der Mastermind hinter „Sons of Anarchy“, Kurt Sutter, verrät jetzt im Interview mit „The Verge“ Neues zu Staffel 7.

Besonders interessant: Selbst Kurt Sutter hat offenbar selbst noch nicht das komplette Endbild im Kopf. Obwohl die 7. Staffel schon in zweieinhalb Wochen startet, hat er bislang erst die ersten acht Folgen beim Sender eingereicht. Der Rest entwickelt sich, sobald die ersten Episoden in die Postproduktion gehen – dann erst könne er beurteilen, was storytechnisch überhaupt funktioniert, verrät er.

Doch was genau interessiert den TV-Autoren eigentlich so an Motorradclubs? „Die Biker-Kultur explodiert förmlich weltweit. Mich hat immer die Ironie der Motorradclubs fasziniert. Sie sagen Dinge wie ‚ride free‘ und ‚fuck the establishment‘, aber eigentlich haben sie viel mehr Regeln und Gesetze als du oder ich, fast wie kleine Militär-Einheiten“, findet Sutter.

Auch den Kern der Serie bringt er auf den Punkt: „Egal, wie gierig oder besessen unser Land auch ist, wir sind eine Nation, die im Endeffekt auf sich selbst aufpassen kann. Das ist Teil der Anziehung der Sendung. Es geht um Familie, aber genauso um die Gemeinschaft, das Dorf und die Organisation, zu der man gehört.“

Mit Blick auf die 7. Staffel zieht Kurt Sutter auch Parallelen zwischen den Querelen der „Sons of Anarchy“ und Politik. So ist für ihn auch die Beziehung zu den rivalisierenden Mayans ein wackeliges Gerüst aus Spannungen, Vertrauen und wieder Spannungen – genau wie auf diplomatischer Ebene zwischen zwei Ländern.

Die Positionen der Leader Jax bei SAMCRO und August Marks auf der anderen Seite vergleicht er mit der von Staatspräsidenten und -ministern in der echten Welt – nur, dass sich in der Serie alles in kleinerem Rahmen abspielt und es um Waffen und Drogen statt Öl und Territorien geht.

Die coolsten Bikes aus „Sons of Anarchy“

Unabhängig von der Story bietet „Sons of Anarchy“ in jedem Fall eins: haufenweise Motorräder. Dabei sind längst nicht nur die Bikes des SAMCRO-Chapters selbst einen genaueren Blick wert, sondern auch die der rivalisierenden MCs und einiger Nebencharaktere. Wir verraten euch unsere persönlichen Highlights aus der Show. 

Die SAMCRO-Bikes

Die „Sons of Anarchy“-Mitglieder selbst fahren eigentlich alle Harley Davidson Dynas mit viel Schwarz, Frontverkleidung und vereinzelten Custom-Details wie Totenköpfen oder dem Club-Logo auf dem Tank. Hauptprotagonist Jax fährt beispielsweise eine 2003 Dyna Super Glide Sport, ausgestattet mit T-Bar-Lenker. Heraus sticht allerdings die 2011 Harley-Davidson Dyna Street Bob von Happy, der in der Serie von Harley-Mechaniker David Labrava dargestellt wird – seine Maschine kommt ohne Windschild aus und sieht mit sehr niedrigem Sitz und fast komplett in Schwarz gehalten einfach cool aus.

Den einzigen echten Custom-Chopper fährt in „Sons of Anarchy“ allerdings Bobby: Der Hobby-Elvis-Imitator fährt für Club-Angelegenheiten zwar auch mal eine Fat Boy oder Street Glide, doch sein wahres Prunkstück in der Garage ist ein sehr minimalistisch gehaltenes Retro-Bike mit braunem Ledersitz.

Die Motorräder der Konkurrenz

Hervorzuheben sind auch die Bikes der konkurrierenden Mayans: Die mexikanische Motorradgang ist hauptsächlich auf Harley-Davidson Heritage Softails unterwegs, zum Teil mit knallig-orangen Akzenten – ein echter Hingucker. Mayans-Präsident Marcus Alvarez allerdings fährt eine geradezu königliche Road King, ausgestattet mit smaragdgrüner Custom-Lackierung, viel Chrom und Apehangern.

Ein weiteres Highlight wollen wir euch nicht vorenthalten: Auch wenn Staatsanwalt Lincoln Potter in der Serie der Antagonist ist -schon mit der Wahl eines britischen Vintage-Bikes hebt sich der coole Biker von den ur-amerikanischen MCs ab, so ist er stets auf einer 70er Triumph Bonneville mit mattgrüner Lackierung unterwegs – stylisch!

So sehen die Bikes aus „Sons of Anarchy“ aus

Der Großteil der Biker aus „Sons of Anarchy“ ist auf Harley-Davidson Dynas unterwegs, doch ein paar Ausnahmen gibt es im Umfeld des MCs. Besonders cool: Der Kult-Motorradhersteller aus Milwaukee hat zu Ehren der US-Serie sogar eine streng limierte „Sons of Anarchy“-Edition auf den Markt gebracht.

Hier ein paar Eindrücke der Motorräder rund um den fiktiven Motorradclub!

Jax's 2003 Harley-Davidson Dyna Super Glide Sport
Der Custom Chopper von Bobby
John "JT" Teller's restaurierte 1946 Harley-Davidson FL Knucklehead
Happy, Jax und Chibs auf ihren Harley-Davidson Dynas
2010 Harley-Davidson Sons of Anarchy Customized Bike

Der Look aus „Sons of Anarchy“

Was den Biker-Look im Alltag anbelangt, dienen die „Sons of Anarchy“ zweifellos als gute Inspirationsquelle – schließlich sind die SAMCRO-Mitglieder praktisch auf ihren Maschinen zuhause und präsentieren ganz nebenbei auch noch einen sehr relaxten und authentischen Style.

Einen großen Vorteil haben die „Sons of Anarchy“ natürlich: Kombiniert mit ihren coolen Kutten mit dem Reaper auf dem Rücken können sie eigentlich kaum etwas falsch machen, denn die ikonischen Lederwesten und nicht zuletzt ihre Harley Dynas werten so ziemlich jedes Outfit sofort auf. Dennoch zeigen die Serien-Antihelden: Biker-Style ist mehr als nur Lederjacke und Jeans.

Den wohl jugendlichsten Look zeigt Hauptfigur Jax Teller, in der Serie dargestellt von Charlie Hunnam. Er lässt urbanen Hip-Hop-Chic in den Biker-Style miteinfließen und traut sich, weiße Sneakers und Baggy Pants zur Kutte zu tragen. Sein Markenzeichen ist allerdings das Karohemd, das wohl als Basic zu jedem Outfit funktioniert: Robust und wetterbeständig passt Flanell praktisch zu allen Jahreszeiten perfekt zur Bikerjacke. Wenn er mal nicht auf dem Bike sitzt, trägt Jax gerne Baseball-Cap und Hoodie.

Ansonsten lassen sich in „Sons of Anarchy“ natürlich auch ganz klassische Rocker-Elemente finden: Bandanas, Gürtel mit Totenkopfschnallen, derbe Boots und dunkle Bikerjeans. SAMCRO-Mitglied Chibs trägt häufig hautenge Lederjacken- oder Hemden unter der Kutte, während die übrigen Biker auf Print-T-Shirts (gerne mit dem MC-Logo) zur Kutte setzen: Ein einfacher aber effektiver Style auf und abseits der Straße.