Tipps für kreatives Packen

Auch erfahrene Biker können schon mal ins Grübeln kommen, bevor es auf einen langen Roadtrip geht, denn auch Packen will gelernt sein. Genauso wichtig wie das „Was“ ist übrigens auch das „Wie“!

Beim Packen solltet ihr wichtige persönliche Dinge, wie Handy, Portemonnaie, Zulassung, Karten, Wasser, Kamera, Erste Hilfe-Set und Sonnenbrille dicht bei euch mit schnellem Zugang haben. Ansonsten sind für Ordnung auf dem Motorrad gängige Ziplock-Beutel aus Klarsichtfolie hilfreich, auf diese Weise seht ihr auf den ersten Blick, was drin ist und müsste nicht gleich das ganze Motorrad entladen, nur weil ihr ein bestimmtes Utensil sucht. Für die Übersichtlichkeit in den Satteltaschen helfen diese kleinen Tüten enorm.

Für das Packen der Satteltaschen selbst hat es sich bewährt, Jeans und Shirts nicht zu falten, sondern zu rollen und vertikal aufzustellen. So spart ihr erstens Platz und könnt außerdem zum Beispiel eine Hose entnehmen, ohne die ganze Tasche ausräumen zu müssen. Denkt außerdem daran, dass Motorradtaschen aus Leder nicht wasserdicht sind. Um ein böses Wunder in Form von durchnässter Wechselkleidung zu vermeiden, verpackt diese im Zweifelsfall separat in wasserdichte Tüten oder verwendet entsprechende Cover.

Dicke Jacken oder Schlafsäcke wandern am besten nicht in die Satteltasche, da sie dort zu viel Platz wegzunehmen. Schnürt voluminöse Teile daher lieber oberhalb fest und verwendet Spanngurte zur Sicherung. Achtet unbedingt darauf, euer Gepäck möglichst gleichmäßig auf dem Bike zu verteilen und testet bevor es losgeht, ob ihr trotz Beladung noch eine gute Balance auf dem Motorrad habt. Ideal sind darüber hinaus Motorradtaschen mit Reißverschluss, die sich im Nu abnehmen lassen.